Motorradhersteller
KTM AG baut 500 Stellen ab – auch Führungskräfte betroffen
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
Großer Motorradhersteller baut Stellen ab
Videoclip • 01:09 Min • Ab 12
Hunderte Jobs will der Motorradhersteller KTM streichen, einen Großteil davon in Österreich. Das Unternehmen spricht von einem "Effizienzprogramm".
Der Stellenabbau beim Motorradhersteller geht weiter: Die KTM AG streicht rund 500 Arbeitsplätze. Etwa zwei Drittel dieser Stellen sollen in Österreich wegfallen, berichtet der "Kurier". Vor allem Angestellte sowie Beschäftigte im mittleren Management seien betroffen, wie die Muttergesellschaft Bajaj Mobility AG am Dienstagabend (13. Januar) mitteilte. Beim Arbeitsmarktservice (AMS) sollen diesbezügliche Frühwarnmeldungen eingebracht werden.
Grund für die Kürzungen seien nach Unternehmensangaben Kostensenkungen und strukturelle Anpassungen. Neben der Senkung der Fixkosten, will KTM die Strukturen verschlanken sowie den Fokus auf das Produktportfolio richten, berichtet "T-online".
Der Stellenabbau sei Teil eines Effizienzprogramms der Restrukturierung nach der Insolvenz der KTM AG 2024. Laut CEO Gottfried Neumeister seien die Maßnahmen für eine wirtschaftliche Stabilisierung notwendig. Eine komplette Führungsebene soll entfallen.
Knapp 3.800 Beschäftigte bislang
Von Stellenstreichungen betroffene Mitarbeiter:innen können auf eine Arbeitsstiftung der Automotive-Branche zurückgreifen. Finanziert wird diese neben dem AMS auch vom Land Oberösterreich.
Unternehmensangaben zufolge hatte die KTM AG Ende des vergangenen Jahres 3.794 Beschäftigte.
Auch in den News:
Verwendete Quellen
Kurier: "'Notwendige Neuausrichtung': KTM AG baut 500 Mitarbeiter ab"
T-online: KTM streicht 500 Jobs – auch die Chefs müssen gehen
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