Stiftung Warentest
Kindersitze im Test: Diese Modelle fallen mit schweren Mängeln durch
Aktualisiert:
von Michael Reimers:newstime
Kindersitze im Test: Diese sind lebensgefährlich
Videoclip • 01:20 Min • Ab 12
Schock im Crashtest: Acht Kindersitze fallen bei Stiftung Warentest durch. Bei mehreren Modellen riss die Sitzschale ab. Eltern sollten jetzt dringend prüfen, ob sie betroffen sind.
Ein aktueller Crashtest der Stiftung Warentest hat alarmierende Sicherheitsmängel bei mehreren Autokindersitzen offengelegt. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sind insgesamt acht Modelle durchgefallen. Die Tester:innen hätten dabei gravierende Defekte festgestellt, die im Ernstfall lebensgefährlich sein könnten.
Besonders brisant: Sieben der beanstandeten Produkte seien baugleiche Varianten des Modells Reecle 360 (ZA 10 i-Size). Vor diesem Sitz habe die Stiftung Warentest bereits im Oktober 2025 gewarnt.
Im aktuellen Test habe sich das Szenario bestätigt: In rückwärtsgerichteter Position sei die Sitzschale beim simulierten Frontalaufprall von der Basis gerissen und mitsamt Testdummy durch das Fahrzeug geschleudert worden.
Diese Modellnummer musst du überprüfen
Laut Warentest werden diese Sitze unter unterschiedlichen Markennamen verkauft, vor allem über Online-Plattformen – für Verbraucher:innen sei das Risiko daher schwer zu erkennen.
Eltern können laut Stiftung Warentest dennoch prüfen, ob ihr Kindersitz betroffen ist. Entscheidend sei die Zulassungsnummer auf dem orangefarbenen Prüfsiegel, das sich meist unter oder seitlich am Sitz befinde. Alle sieben baugleichen Modelle tragen demnach die Nummer E8 0313715. Wer diese Kennzeichnung finde, solle den Sitz keinesfalls weiter benutzen und sich umgehend an den jeweiligen Anbieter wenden.
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Auch Babyschale fällt im Test durch
Zusätzlich ist auch eine Babyschale im Test durchgefallen: die Kinderkraft Mink Pro 2 in Kombination mit der Basisstation Mink FX2. Auch hier habe sich die Schale im Crashtest von der Basis gelöst.
Der Hersteller Kinderkraft biete laut Stiftung Warentest einen kostenlosen Umtausch oder eine vollständige Rückerstattung an. Der Produzent der sieben Klon-Sitze, die chinesische Firma Yangzhou Lettas Baby Product CO., LTD, habe demnach auf sein Kundenserviceteam verwiesen. Für betroffene Familien gilt jetzt vor allem eines: schnell handeln – und kein Risiko eingehen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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