Trotz Rekorden

Goldpreis soll Erwartungen noch übertreffen – Goldman Sachs erhöht Prognose

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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2026: Wird Goldpreis weiter steigen?

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Der Höhenflug soll Expert:innen zufolge anhalten: Die Investmentbank Goldman Sachs schraubt ihre Prognose für den Goldpreis noch einmal nach oben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Expert:innen von Goldman Sachs erhöhen ihre Prognose für den Goldpreis für Ende 2026 deutlich auf 5.400 US-Dollar.

  • Zuvor lag das Ziel noch bei 4.900 US-Dollar.

  • Mögliche Treiber sind die Nachfrage von Privatanleger:innen sowie anhaltende Käufe durch Notenbanken, vor allem aus Schwellenländern.

Goldman Sachs sieht trotz der jüngsten Rekordrally des Goldpreises noch erhebliches Steigerungspotenzial. Die US-Investmentbank hat laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ihre Prognose für Ende 2026 deutlich auf 5.400 US-Dollar je Feinunze angehoben, wie aus einer aktuellen Analyse hervorgeht. Zuvor lag das Ziel bei 4.900 Dollar.

Privatanleger und Zentralbanken als treibende Kräfte

Für einen Anstieg über die 5.000-Dollar-Marke sind nach Einschätzung der Goldman-Sachs-Expert:innen vor allem zwei Faktoren entscheidend:

  1. Die Nachfrage von Privatanleger:innen, die Gold als Absicherung gegen geopolitische Risiken nutzen wollen.

  2. Die anhaltenden Käufe durch Notenbanken, insbesondere aus Schwellenländern, die sich vom US-Dollar unabhängiger machen möchten.

Auch in den News:

Aktuelle Marktentwicklung

Der Goldpreis erreichte erst kürzlich, am Mittwoch (21. Januar), wieder ein Rekordhoch von 4.888 Dollar je Unze. Am Donnerstagmittag (22. Januar) wurde das Edelmetall an der Londoner Metallbörse mit 4.823 Dollar gehandelt.

Goldpreis mit herausragender Performance

Gold gehörte bereits im vergangenen Jahr zu den gefragtesten Anlageklassen. Der Preis stieg um beeindruckende 65 Prozent – der stärkste Anstieg seit 1979. Als Hauptgründe für diese Entwicklung gelten die zahlreichen geopolitischen Konfliktherde weltweit.

US-Geldpolitik als wichtiger Einflussfaktor

Ein weiterer wesentlicher Preistreiber bleibt die Zinspolitik der US-Notenbank Fed. Die jüngsten Zinssenkungen haben die Goldnachfrage bereits verstärkt. Goldman Sachs rechnet im Verlauf des Jahres mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik und erwartet eine Senkung des Leitzinses um insgesamt 0,50 Prozentpunkte.

Da Gold keine Marktzinsen abwirft, machen sinkende Zinsen bei alternativen Anlagen wie Staatsanleihen das Edelmetall für Investor:innen attraktiver.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen

Nachrichtenagentur dpa

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