Edelmetalle

Gold und Silber stürzen ab: Ist der Höhenflug endgültig vorbei?

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

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Ist Gold eine geeignete Geldanlage? (28. Januar)

Videoclip • 02:17 Min • Ab 12


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Einen sicheren Hafen in unsicheren Zeiten: Das versprachen sich Anleger:innen, die auf Gold und Silber gesetzt haben. Warum der Iran-Krieg die Preise für Edelmetalle abstürzen lässt.

Gold und Silber haben am Montag (23. März) kräftig an Wert verloren. So betrug der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) Gold kurz vor 8:30 Uhr am Morgen nur noch leicht über 4.100 Dollar.

Zu Beginn des Iran-Kriegs waren es noch fast 5.420 Dollar. Das entspricht einem Rückgang von mehr als zwanzig Prozent. Stand 10 Uhr hat sich der Preis danach wieder leicht erholt.

Anders als bei vorherigen Krisen hat sich das Edelmetall nicht als sicherer Hafen erwiesen. Grund dafür ist der vom Iran-Krieg ausgelöste starke Anstieg der Ölpreise. Dadurch werden die Inflationsrisiken erhöht. Es wird erwartet, dass die US-Notenbank Federal Reserve keine weiteren Zinssenkungen mehr beschließt. Höhere Zinsen wirken sich belastend auf Edelmetalle aus, weil sie keine Zinsen abwerfen.

Kursgewinne vorerst dahin

Mit dem Preissturz sind die hohen Gewinne vom Jahresanfang dahin: Seit dem Rekordhoch von mehr als 5.600 Dollar Ende Januar belaufen sich die Verluste inzwischen auf mehr als 1.300 Dollar.

Beim Silber ist die Preisschwankung noch drastischer: Der Preis für eine Feinunze hat seit Ende Januar fast die Hälfte seines Rekordstands von knapp 122 Dollar eingebüßt (Stand: 10 Uhr). Kurzzeitig lag der Silberpreis am Montag bei gut 61 US-Dollar. Seit Beginn des Iran-Kriegs wurde Silber um fast ein Drittel günstiger.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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