Rettung gescheitert

Eterna-Ende beschlossen: Traditionsunternehmen ist am Ende

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Insolvenzen: Wie wird 2026?

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Der insolvente Hemden- und Blusenhersteller Eterna ist nicht mehr zu retten. Wie die Geschäftsführung mitteilte, gehen diesen Sommer in Passau die Lichter aus.

Der traditionsreiche Hemden- und Blusenhersteller Eterna aus Passau steht vor dem endgültigen Aus. Die Geschäftsführung hat angekündigt, den Betrieb des insolventen, 163 Jahre alten Unternehmens im Sommer einzustellen. Nach monatelanger Suche habe sich kein Investor gefunden, der den Textilhersteller vollständig übernehmen wolle. Zuerst hatte die "Passauer Neue Presse" berichtet.

Eterna wurde 1863 gegründet und ist vor allem für seine Geschäftshemden bekannt. Laut Firmenangaben arbeiteten zuletzt rund 400 Menschen am Hauptsitz in Passau. Besonders bei Büroangestellten und Führungskräften galt die Marke lange als feste Größe.

Im Dezember hatte Eterna Insolvenz angemeldet, damals habe es laut Unternehmensangaben noch mehr als 20 Interessent:innen gegeben. Diese seien jedoch im Laufe des Verfahrens wieder abgesprungen.

Bereits Sanierungsverfahren 2021

Die Geschäftsführung erklärte laut Mitteilung: "Eine Weiterführung des Geschäftsbetriebes der Eterna in Passau ist leider ausgeschlossen." Der angestoßene Verkaufsprozess habe kein Ergebnis gebracht. Geplant sei nun lediglich der Verkauf des Markennamens Eterna. Die Marke könnte damit weiterbestehen – allerdings losgelöst vom bisherigen Unternehmen und dessen Standort. Der Gläubigerausschuss habe der Schließung bis Sommer 2026 zugestimmt, ein konkretes Datum nannte das Management allerdings nicht.

Das Ende von Eterna bedeutet einen weiteren Rückschlag für die deutsche Bekleidungsindustrie. Das Unternehmen hatte bereits 2021 ein Sanierungsverfahren durchlaufen und kämpfte seit Jahren mit wirtschaftlichen Problemen. Eterna, einst in Wien gegründet und seit 1927 in Passau ansässig, war eines der letzten großen Traditionsunternehmen seiner Art.

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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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