Kurssteigerung bei Edelmetallen

Erholung in Sicht? Gold- und Silberpreise steigen nach Einbruch wieder an

Veröffentlicht:

von dpa

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Ist der Hype um Gold und Silber vorbei?

Videoclip • 01:44 Min • Ab 12


Nach dem Schock am Montag können Anleger:innen wieder aufatmen. So kam es zu dem kurzzeitigen Crash der Edelmetallpreise.

Der Wert von Gold und Silber hat am Dienstag (3. Februar) nach Einbrüchen zu einer deutlichen Erholung angesetzt. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) wurde an der Metallbörse in London mit 4.937 US-Dollar gehandelt – und damit rund sechs Prozent höher als am Vortag.

Seit Freitag (30. Januar) war der Goldpreis scharf eingebrochen und hatte zu Beginn der Woche bei 4.402 Dollar den tiefsten Stand seit fast vier Wochen erreicht. Das sind fast 1.200 Dollar oder etwa ein Fünftel weniger als beim Rekordhoch am Donnerstag (29. Januar).

Silberpreise erholen sich deutlich

Noch stärker fiel die Preiserholung beim Silber am Dienstag aus: Hier wurde die Feinunze am Morgen bei 87,91 Dollar gehandelt und damit fast elf Prozent höher als am Vortag. Die Erholung erfolgte, nachdem der Silberpreis in den vergangenen beiden Handelstagen von einem Rekordhoch bei über 121 Dollar am Donnerstag bis auf 71 Dollar am Montag (2. Februar) gesackt war.

Nach Einschätzungen des Marktstrategen Ahmad Assiri vom Handelshaus Pepperstone haben sich die Rahmenbedingungen für den Handel mit Edelmetall trotz der jüngsten Einbrüche wenig verändert. Er geht davon aus, dass kurzfristig weiter mit Preisschwankungen zu rechnen ist, "da die Märkte die jüngsten Turbulenzen weiterhin verarbeiten und ihre Risikobereitschaft neu bewerten".

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Spekulationen sorgen für Einbruch

Ein wesentlicher Grund für die jüngsten Einbrüche bei Edelmetallen sind Kursbewegungen beim Dollar. Hinzu kommen Spekulant:innen, die auf dem falschen Fuß erwischt wurden. Diese hatten zeitweise auf noch höhere Metallpreise gesetzt und diese spekulativen Geschäfte teilweise über Kredite finanziert. Bei fallenden Preisen sind diese schnell in Bedrängnis und müssen Positionen verkaufen. Das hatte eine Abwärtsspirale ausgelöst.

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