Nutzfahrzeughersteller

Daimler Truck muss dramatischen Gewinneinbruch von 80 Prozent hinnehmen

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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Kein guter Jahresstart für Daimler Truck. Der Gewinn des Nutzfahrzeugherstellers rauscht ab. Eine "positive Dynamik" erkennt das Unternehmen dennoch.

Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck hat zum Jahresauftakt einen drastischen Gewinneinbruch verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, sei das Konzernergebnis im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 80 Prozent eingebrochen. Statt wie zuletzt 749 Millionen Euro habe der Dax-Konzern mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen nur noch 149 Millionen Euro erwirtschaftet.

Auch beim Umsatz musste Daimler Truck deutliche Einbußen hinnehmen. Dieser sei nach Angaben des Konzerns um 13 Prozent auf 9,98 Milliarden Euro gesunken. Besonders drastisch habe sich das operative Ergebnis entwickelt: Das Ebit sei von einer Milliarde um 71 Prozent auf 292 Millionen Euro gefallen. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen laut Mitteilung eine geringere Profitabilität im wichtigen Nordamerika-Geschäft.

"Positive Dynamik" bei Auftrageingängen

Gleichzeitig gibt es jedoch Lichtblicke. Daimler Truck sprach von einer "positiven Dynamik" bei den Auftragseingängen. Diese hätten sich im ersten Quartal um rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöht. In den USA sei die Nachfrage sogar noch stärker angesprungen. Konzernchefin Karin Rådström erklärte: "Wir sind gut aufgestellt, um im weiteren Jahresverlauf trotz eines herausfordernden ersten Quartals weitere Verbesserungen zu erzielen." In den Vereinigten Staaten hätten sich die Auftragseingänge deutlich erholt. "Diese Dynamik dürfte sich in den kommenden Quartalen positiv auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken", so Rådström.

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Neun Prozent weniger Lkw und Busse verkauft

Zuletzt hatten vor allem der schwächelnde US-Markt und ein Rückgang bei den Busverkäufen auf den Absatz gedrückt. Weltweit habe Daimler Truck im ersten Quartal 68.849 Lastwagen und Busse verkauft – ein Minus von neun Prozent. Bereits im vergangenen Jahr war der Gewinn des Nutzfahrzeugherstellers um 34 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro gesunken.

Um gegenzusteuern, hatte Daimler Truck ein umfangreiches Sparprogramm aufgelegt. Mit "Cost Down Europe" sollen die laufenden Kosten bis 2030 um mehr als eine Milliarde Euro sinken. In Deutschland sollen rund 5.000 Stellen wegfallen, vor allem bei der Lkw-Marke Mercedes-Benz. Auch in Nordamerika plant der Konzern demnach Einsparungen, um langfristig wettbewerbsfähiger zu bleiben.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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