Zwölf Monate
Bahntickets im Fernverkehr werden nicht teurer
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von dpa:newstime
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Videoclip • 01:17 Min • Ab 12
Auf eines können sich Bahnkund:innen meist verlassen: die jährliche Preiserhöhung. Doch diesmal fällt sie aus. Nicht zum ersten Mal.
Das Wichtigste in Kürze
Für zwölf Monate will die Deutsche Bahn die Preise für Bahntickets im Fernverkehr stabil halten.
Bahnchefin Evelyn Palla sagte in der "Bild am Sonntag", Menschen in Deutschland müssten sich das Reisen wieder leisten können.
Zuletzt waren Ende 2024 die sogenannten Flexpreise durchschnittlich um 5,9 Prozent erhöht worden.
Fahrgäste der Deutschen Bahn bleiben in den nächsten zwölf Monaten von Preiserhöhungen im Fernverkehr verschont. "Vom 1. Mai an halten wir die Preise für ICE-Tickets ein Jahr lang stabil", kündigte Bahnchefin Evelyn Palla in der "Bild am Sonntag" an. Bereits im vergangenen Jahr war die übliche Fahrpreiserhöhung im Dezember ausgefallen.
"Fahren, Fahren, Fahren"
Die Bahn steht wegen zahlreicher Zugverspätungen immer wieder in der Kritik. Palla kündigte vor einem halben Jahr einen Neustart bei dem Staatskonzern an. "Neustart bei der Deutschen Bahn heißt mehr Verantwortung übernehmen und neue Prioritäten setzen", sagte die Vorstandschefin. "Oberste Priorität hat jetzt: Fahren, Fahren, Fahren und dafür sorgen, dass die Menschen in Deutschland sich das Reisen weiter leisten können."
Letzte Preiserhöhung vor eineinhalb Jahren
In den vergangenen Jahren hatte die Bahn ihre Preise im Fernverkehr regelmäßig zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember angehoben und das vor allem mit den steigenden Personal- und Energiekosten begründet. Zuletzt waren Ende 2024 die sogenannten Flexpreise durchschnittlich um 5,9 Prozent erhöht worden.
Den Fernverkehr mit ICE, Intercity und Eurocity betreibt die Bahn auf eigene Rechnung. Die Preise für Fahrten in Regionalzügen werden zumeist von den Verkehrsverbünden festgelegt. Viele von ihnen erhöhten zum Jahreswechsel ihre Preise für Einzel-, Mehrfahrten- und Zeitkarten deutlich. Auch das bundesweit gültige Deutschlandticket für den Nah- und Regionalverkehr wurde teurer.
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