Umstrittener Sprechstil

Nach Rede in Hitler-Manier: AfD schließt Eichwald aus Partei aus

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von dpa

Nach seiner Rede, die er auf dem Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland gehalten hatte und die im Sprechstil an den von Adolf Hitler erinnerte, wurde Alexander Eichwald nun aus der Partei ausgeschlossen.

Bild: Jörg Ratsch/dpa


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Mit einer Rede im Duktus Adolf Hitlers hatte Alexander Eichwald beim AfD-Jugendkongress in Gießen für Aufregung gesorgt. Jetzt hat ihn ein Schiedsgericht aus der Partei geschlossen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Alexander Eichwald ist aus der AfD ausgeschlossen worden.

  • Diese Entscheidung traf das Landesschiedsgericht der AfD Nordrhein-Westfalen.

  • Anlass war eine Rede Eichwalds in Gießen im Sprechstil Adolf Hitlers.

Das Landesschiedsgericht der AfD Nordrhein-Westfalen hat das umstrittene Mitglied Alexander Eichwald aus der Partei ausgeschlossen. Dies sagte ein Parteisprecher. Eichwald hatte Ende November mit einer Rede im Stil von Adolf Hitler für Aufsehen gesorgt, mit der er sich bei der Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland (GD) in Gießen für einen Vorstandsposten beworben hatte.

Mit der Entscheidung bleibt auch der bereits vom Landesvorstand beschlossene Entzug der Mitgliedsrechte bestehen. Eichwald stehe der Rechtsweg zum AfD-Bundesschiedsgericht offen, so der Sprecher weiter. Eichwald selbst sei bei der Verhandlung nicht anwesend gewesen.

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AfD: Schweres parteischädigendes Verhalten

Beantragt hatte den Parteiausschluss Eichwalds der zuständige AfD-Kreisverband Herford in Ostwestfalen. Als Begründung hatte der Kreisverband schweres parteischädigendes Verhalten genannt. Der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla hatte sich bereits nach der Rede überzeugt gezeigt, dass Eichwald kein Mitglied der Partei bleiben werde.

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