Asien
Auswärtiges Amt warnt: Teilreisewarnung für Thailand – das müssen Urlauber wissen
Aktualisiert:
von Jacqueline Bittl:newstime
Wegen des Iran-Kriegs gab es bereits viele Reise-Umbuchungen (13. März)
Videoclip • 01:59 Min • Ab 12
Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in mehrere Regionen Thailands. Militärische Spannungen, geschlossene Grenzen und Flugprobleme sorgen für neue Risiken. Das müssen Reisende jetzt wissen.
Wer eine Reise nach Thailand plant, sollte derzeit genau hinschauen. Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise aktualisiert und spricht eine Teilreisewarnung für mehrere Regionen des Landes aus. Betroffen sind vor allem Grenzgebiete, der tiefe Süden sowie beliebte Inseln im Osten Thailands. Hintergrund sind anhaltende Sicherheitsrisiken und militärische Spannungen, wie das Ministerium mitteilt.
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Besonders eindringlich wird vor Reisen in das Grenzgebiet zu Kambodscha gewarnt. In einem 50-Kilometer-Streifen entlang der Grenze gilt Vorsicht, denn laut Auswärtigem Amt kommt es dort seit Juli 2025 zu militärischen Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten. Zwar haben die Kämpfe nach einem Waffenstillstand im Dezember 2025 deutlich nachgelassen, dennoch steht die gesamte Grenzregion weiterhin unter Kriegsrecht. Die Grenzübergänge zwischen Thailand und Kambodscha sind nach Angaben des Ministeriums nach wie vor geschlossen, eine erneute Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden.
Dringend abgeraten wird zudem von Reisen in die südlichen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie in Teile von Songkhla. In diesen Regionen kommt es seit Jahren immer wieder zu sicherheitsrelevanten Zwischenfällen. Auch für die Inseln der Provinz Trat – darunter die bei Urlauber:innen beliebten Ziele Ko Chang, Ko Mak und Ko Kut – rät das Auswärtige Amt aktuell von nicht notwendigen Reisen ab. Reisende sollten die Lage grundsätzlich aufmerksam verfolgen.
Zusätzlich könnten sich Probleme bei der An- und Abreise ergeben. Thailand selbst ist nicht direkt von der Krise im Nahen und Mittleren Osten betroffen, dennoch wirken sich Luftraumsperrungen und Einschränkungen an wichtigen Drehkreuzen in den Golfstaaten auf den internationalen Flugverkehr aus, wie das Auswärtige Amt berichtet. Kommerzielle Flüge, auch nach Europa, finden weiterhin statt. Allerdings könnte es kurzfristig zu Änderungen, Umleitungen oder Ausfällen kommen.
Reisenden wird geraten, sich vor Abflug bei Fluggesellschaften oder Reiseveranstaltern über den aktuellen Stand zu informieren und gegebenenfalls alternative Routen mit Umstiegen zu prüfen. Wer über Flughäfen im Nahen Osten reist, solle zudem die dortigen Reise- und Sicherheitshinweise beachten, da für viele Staaten der Region derzeit Reisewarnungen gelten. Generell empfiehlt das Auswärtige Amt allen Thailand-Reisenden, sich in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND zu registrieren und die eigenen Daten aktuell zu halten – für den Ernstfall.
Verwendete Quellen:
auswaertiges-amt.de: "Thailand: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung)"
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