IT down?

Asos offenbar gehackt: Schock für Millionen User des Online-Händlers

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Australien: KI hackt Regierungsportal (24. September)

Videoclip • 01:00 Min • Ab 12


Eine kryptische Botschaft auf Millionen Smartphones, ein Börsenabsturz von über zehn Prozent – beim britischen Modegiganten Asos läuft etwas gewaltig schief. Der Verdacht: ein gezielter Cyberangriff.

Wer am Dienstagmorgen (6. Oktober) die Asos-App öffnete, traute seinen Augen kaum: Statt Kleiderkollektionen und Sonderangeboten erschien auf den Screens der Nutzer:innen ein beunruhigender Text. Der Titel ließ keinen Zweifel: "Asos hacked" – Asos gehackt.

Eine Botschaft wie aus einem Thriller

Der angezeigte Text richtete sich laut der Nachrichtenagentur PA direkt an die IT- und Datenschutzverantwortlichen des Unternehmens. Darin behaupteten die mutmaßlichen Angreifer:innen, die sogenannte Snowflake-Instanz des Händlers "vollständig kompromittiert" zu haben – und drohten damit, die erbeuteten Daten zu veröffentlichen, sollte Asos keinen Kontakt aufnehmen. Snowflake ist eine Cloud-Plattform, über die Unternehmen große Datenmengen speichern, bündeln und auswerten können.

Die Nachricht schlug unmittelbar an den Märkten ein: Der Asos-Aktienkurs brach am Dienstagmorgen um mehr als zehn Prozent weg. Der Webauftritt des Händlers schien zu diesem Zeitpunkt zunächst nicht beeinträchtigt zu sein.

Auch in den News:

Ein Konzern, Millionen Betroffene

Asos ist kein kleiner Nischenanbieter – das Unternehmen, zu dem neben dem Hauptlabel auch Marken wie Topshop und Miss Selfridge gehören, zählt weltweit 17 Millionen Kund:innen. Wie viele Datensätze möglicherweise in die Hände der Angreifer gelangt sind, ist bislang völlig offen.


Besonders auffällig: Das Unternehmen hat sich bis dato nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Ob und in welchem Umfang Kundendaten kompromittiert wurden, bleibt damit vorerst im Dunkeln. Die Fragen, die sich 17 Millionen Kund:innen stellen dürften, bleiben vorerst unbeantwortet.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Mehr entdecken