Kostensenkungen
1.000 Stellen werden abgebaut: Versicherer Ergo setzt auf KI
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von Jana WejkumErgo will Stellen abbauen, ohne Kündigungen zu verschicken. (Symbolbild)
Bild: Rolf Vennenbernd/dpa
Die Gewinne steigen – trotzdem will Ergo die Zahl seiner Mitarbeitenden verringern. Wie passt das zusammen?
Der Versicherer Ergo plant bis 2030 insgesamt 1.000 Arbeitsplätze abzubauen. Pro Jahr sollen 200 Jobs wegfallen, betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Dienstag (17. Februar), dass sich Ergo mit Arbeitnehmervertreter:innen darüber geeinigt habe.
Erreichen will Ergo den Stellenabbau über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und Abfindungsprogramme. Die Versicherung beschäftigt in Deutschland nach eigenen Angaben derzeit rund 15.000 Menschen.
Ergo sattelt auf KI um
Mit dem Stellenabbau setzt Ergos Mutterkonzern Munich Re ein Sparprogramm um, das bis 2030 jährlich die Kosten um rund 600 Millionen Euro senken will. Das "Handelsblatt" zitiert dazu Ergo-Personalchefin Lena Lindemann: "Auch wenn Ergo höhere Gewinne schreibt als noch vor einigen Jahren, können wir hier nicht stehen bleiben." Man könne die Augen nicht vor technologischen Entwicklungen verschließen.
Gemeint sind damit unter anderem "technologische Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz", durch die abzusehen sei, dass "bestimmte Funktionen künftig weniger gebraucht werden". Man wolle verstärkt auf KI setzen und Beschäftigte parallel zum Stellenabbau auf neue Jobs umschulen.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
Handelsblatt: "Ergo will bis Ende 2030 rund 1000 Stellen abbauen"
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