Was bringt der goldene Monat?
Erst Sommer, dann Herbst: Wetterprognose für den Oktober
Veröffentlicht:
von Joachim Vonderthann:newstime
Wie der Deutsche Wetterdienst das Wetter berechnet
Videoclip • 01:15 Min • Ab 12
Der Oktober beginnt in Deutschland außergewöhnlich warm – lokal sind noch bis zu 30 Grad möglich. Danach nimmt der Einfluss von Regen und Gewittern zu. Was die längerfristigen Modelle ab Mitte des Monats erwarten lassen.
Das Wichtigste in Kürze
Der Oktober startet mit Spätsommerwetter: Im Südwesten sind lokal bis zu 30 Grad möglich.
Danach wird es etwas wechselhafter.
Was der Oktober zur Mitte hin bereithält, ist noch nicht genau zu sagen.
Der Oktober startet in Deutschland zunächst mit Spätsommerwetter. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Mittwoch (30. September) vielerorts Sonne und trockenes Wetter. Im Südwesten können die Temperaturen örtlich bis auf 30 Grad steigen, an den Küsten bleibt es mit rund 20 Grad deutlich kühler.
Ab Donnerstag ändert sich die Wetterlage im Oktober aber schrittweise. Vor allem im Westen ziehen laut DWD Wolken auf, dazu kommen schauerartige Regenfälle und einzelne Gewitter. Im Osten bleibt es zunächst überwiegend trocken und sonnig. Am Freitag sinken die Höchstwerte dann auf 18 bis 23 Grad.
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Feiertagswochenende mit Sonne und einzelnen Schauern
Am langen Wochenende zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober wird es nach DWD-Prognose heiter bis wolkig. In der Westhälfte sind am Feiertag noch einzelne Schauer möglich. Die Temperaturen erreichen am Samstag und Sonntag zwischen 17 und 23 Grad, die höchsten Werte werden im Südwesten erwartet.
In den Nächten kühlt es dagegen spürbar ab: Der DWD rechnet mit Tiefstwerten zwischen 5 und 12 Grad. Vom 5. bis 7. Oktober soll es voraussichtlich heiter bis wolkig bleiben, nur vereinzelt sind Schauer möglich. Die Temperaturen gehen laut Wetterdienst etwas weiter zurück.
Ab Mitte Oktober möglicherweise herbstlicher
Für die Zeit nach dem 7. Oktober gibt es keine konkrete amtliche DWD-Tagesprognose. Eine langfristigere Modellanalyse von "Wetterprognose und Wettervorhersage" sieht aber Anzeichen für einen Umbau der Großwetterlage. Demnach könnte ein bisher wetterbestimmendes Hochdruckgebiet ab der zweiten Oktoberdekade an Einfluss verlieren.
Die Analyse beschreibt für den Zeitraum vom 12. bis 15. Oktober die Möglichkeit eines herbstlicheren Wetterabschnitts. Dann könnten kühlere Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Mitteleuropa gelangen. Die Temperaturen könnten nach dieser Modellrechnung auf 10 bis 15 Grad zurückgehen. Zugleich würde die Wahrscheinlichkeit für mehr Wolken und Niederschläge steigen.
Dabei handelt es sich dem Wetter-Portal zufolge ausdrücklich um eine längerfristige Modellprognose, nicht um eine sichere Vorhersage. Der Verlauf ab Mitte Oktober kann sich noch deutlich ändern. Für den gesamten Monat lässt sich deshalb derzeit nur ein Trend formulieren: Der Oktober beginnt sehr warm, trockene Hochdruckphasen können zunächst weiter dominieren. Ob und wann sich daraus dauerhaft typisches Herbstwetter entwickelt, bleibt offen.
Verwendete Quellen:
Wetterprognose und Wettervorhersage: "Großwetterlage vor dem Wandel: So kündigt sich der Herbst an"
DWD
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