Es wird ungemütlich
Wetter-Chaos regional: Sturmböen am Freitag, Überflutungen am Samstag
Veröffentlicht:
von Christopher Schmitt:newstime
Eine Tote und schwere Schäden bei Unwetter (20. August)
Videoclip • 01:32 Min • Ab 12
Stürmisch ins Wochenende: Heftige Unwetter mit Starkregen und Sturmböen bedrohen am Freitag weite Teile Deutschlands. In einer Region droht am Samstag sogar Überflutungsgefahr.
Das Wichtigste in Kürze
In Bayern droht vom Alpenrand bis Niederbayern Starkregen, inklusive Sturm- und Orkanböen.
In der Mitte Deutschlands könnte es bis Samstagvormittag sogar Überflutungen geben.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) empfiehlt, die Lage im Griff zu behalten.
Deutschland muss sich im Laufe des Freitags (21. August) auf turbulentes Wetter einstellen: Vom Alpenrand bis nach Niederbayern können sich schwere Gewitter mit lokal heftigem Starkregen, schweren Sturm- bis Orkanböen und Hagel entwickeln, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die Unsicherheit über das genaue Ausmaß ist groß – der DWD empfiehlt daher, die Warnlage aufmerksam zu verfolgen.
Doch nicht nur der Südosten ist betroffen: Ab dem Abend bis Samstagvormittag (22. August) droht in der Mitte Deutschlands lokal starker Regen. Dann besteht laut DWD akute Überflutungsgefahr. DWD-Meteorologe Tobias Reinartz beschreibt die Lage gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) als unsicher, aber potenziell gefährlich.
Wer auf trockenes Wetter hofft, hat die besten Chancen in Mecklenburg-Vorpommern, im nördlichen Brandenburg und in Sachsen-Anhalt. Doch selbst dort ziehen immer wieder dichtere Wolkenfelder auf, die Sonne zeigt sich nur zeitweise.
Auch in den News:
Entspannung am Wochenende in Sicht
Die gute Nachricht: Am Samstag beruhigt sich das Wetter allmählich. Zwar sind vielerorts noch Schauer und vereinzelt Gewitter unterwegs, diese fallen aber deutlich schwächer aus, so Meteorologe Reinartz. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 und 23 Grad, wobei der Süden die höchsten Temperaturen verzeichnet. An der Küste weht mäßiger, teils stark böiger Wind aus West bis Nordwest.
Der Sonntag (23. August) präsentiert sich dann zweigeteilt: Während sich der Süden über bestes Ausflugswetter mit Sonne und Höchstwerten zwischen 20 und 25 Grad freuen kann, bleiben im Norden mehr Wolken unterwegs. Dort gehen vereinzelt Schauer nieder, es bleibt windig mit Höchstwerten von 18 bis 22 Grad.
Nach dem Tornado wird weiter aufgeräumt
Unterdessen wird nach den schweren Unwettern vom Mittwochabend (19. August) weiter aufgeräumt . Durch den Großraum Wetzlar in Hessen und durch Fürstenwalde/Spree in Brandenburg fegten nach DWD-Erkenntnissen Tornados.
In der mittelhessischen Stadt Solms wurden etwa ein Dutzend Häuser beschädigt, zwei gelten als unbewohnbar. Bürgermeisterin Katharina Didlapp bezeichnet es als Wunder, dass niemand verletzt wurde. Die Schadenshöhe liegt wohl mindestens im oberen sechsstelligen Bereich. Teilweise wurden Bäume in Gärten geweht, von denen gar nicht klar ist, woher sie stammen: "Keiner kann mehr sagen, was wem gehört", berichtet die Bürgermeisterin. Die Stadt hat Container aufgestellt, um Anwohner:innen bei der Entsorgung von Trümmern zu unterstützen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Tintenfische breiten sich rasant aus
Kraken-Alarm in der Nordsee: Was hinter den ungewöhnlichen Sichtungen steckt

Schweiz
Vermisste nach Hausbrand in Graubünden – mehrere Etagen zerstört

Besonders stark erwartet
Super-El-Niño: Preisschock für Lebensmittel und Energie droht

Royals
Harry und Meghan vor dem Neustart in Großbritannien

Drogeriekette
Warum dm halb einer Stiftung und halb einem 23-Jährigen gehört

Ernüchternde Ergebnisse
Vollwaschmittel im Öko-Test: Bio-Produkt lässt alle hinter sich


