"Herzzereißende Erinnerung"

Tourist stirbt im Tal des Todes an der Extremhitze – was das Death Valley so gefährlich macht

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von Christopher Schmitt

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Juni und Juli so heiß wie nie (10. August)

Videoclip • 01:45 Min • Ab 12


Einen Ausflug ins Death Valley – einen der heißesten Orte der Erde – hat ein französischer Tourist Mitte August nicht überlebt. Die Parkbehörde warnt Besucher:innen – was beachtet werden sollte.

Extreme Hitze hat einem Franzosen am beliebten kalifornischen Touristenziel Death Valley (Tal des Todes) das Leben gekostet. Gemeinsam mit einem Begleiter war der 68-Jährige am 17. August mit dem Auto in einem Naturpark unterwegs, teilte die Parkverwaltung mit. Dann sei der Wagen auf einer abgelegenen Straße steckengeblieben. Bei bis zu 46 Grad machten sich die Touristen zu Fuß durch die Salzwüste auf zu einer stärker befahrenen Straße.

Nach zwei Kilometern Weg hätte der Urlauber laut Parkbehörde aufgegeben. Die andere Person schaffte es zum Ziel und bekam von einem Autofahrer Hilfe. Im Anschluss machten sich Parkranger auf die Suche nach dem Touristen. Der Zurückgebliebene wurde jedoch tot aufgefunden.

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"Dies ist eine herzzerreißende Erinnerung daran, wie schnell die Bedingungen hier gefährlich werden können", wird Park-Direktor Mike Reynolds in der Mitteilung zitiert. "Death Valley ist ein außergewöhnlicher Ort, aber extreme Hitze, Entfernungen und die Abgeschiedenheit machen es gefährlich."

Parkbehörde: "Wandern Sie bei Hitze NICHT im Tal"

Das Tal des Todes zählt zu den heißesten Gebieten der Erde. Auf seiner Website warnt der Nationalpark eindringlich: "Seien Sie auf heiße, trockene Bedingungen vorbereitet: Wandern Sie bei Hitze NICHT im Tal beziehungsweise in tieferen Lagen!" Im Sommer sei es in den Bergen in der Regel kühler. Diese böten einen gewissen Schutz vor der Hitze.

Zudem wird darauf hingewiesen, genügend Wasser zu trinken, um eine Dehydrierung zu vermeiden. "Achten Sie auch auf eine ausgewogene Ernährung und halten Sie Ihren Elektrolythaushalt im Gleichgewicht", rät die Behörde. Wasser sei in Furnace Creek, Stovepipe Wells und Panamint Springs erhältlich.

Außerdem sollten Besucher:innen auf ihren Körper hören. "Wenn Ihnen schwindelig oder übel wird oder Sie starke Kopfschmerzen bekommen, brechen Sie alle anstrengenden Aktivitäten ab", rät der Park.


Verwendete Quellen:

Death Valley National Park: "French Visitor Dies in Death Valley National Park"

Death Valley National Park: "Safety"

Nachrichtenagentur dpa

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