Athen stellt kühle Hallen
40 Grad und Gluthitze ohne Pause: Griechenland ächzt unter erster Hitzewelle des Sommers
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von Christopher Schmitt:newstime
Tote bei Waldbrand in Griechenland (17. August)
Videoclip • 32 Sek • Ab 12
Bis zu 40 Grad am Tag, über 30 Grad um vier Uhr morgens – ein beliebtes Reiseland in Südeuropa erlebt seine erste große Hitzewelle 2026. Besonders belastend: Die Nächte bringen kaum Erleichterung.
Das Wichtigste in Kürze
In mehreren Teilen Griechenlands werden bis Anfang kommender Woche (31. August) Temperaturen um die 40 Grad erwartet.
Besonders in den Städten drückt die Hitze – Athen stellt sieben klimatisierte Hallen zur Verfügung.
Ärzt:innen warnen die Bevölkerung über das Radio, besonders Alte und chronisch Kranke sind durch die Hitze gefährdet.
Nach einem ungewöhnlich milden Sommer zeigt sich das beliebte Urlaubsland nun von seiner extremen Seite: Mindestens eine Woche lang werden in Griecheland Spitzenwerte um die 40-Grad-Marke erwartet. Die Meteorolog:innen prognostizieren, dass die Hitzewelle bis Anfang nächster Woche (31. August) anhalten wird. Neben Einheimischen bekommen auch zahlreiche Tourist:innen die teils gefährlich hohen Temperaturen zu spüren.
Brutale Hitze in Athen und Co.: Städte werden zur Hitzefalle
Besonders dramatisch ist die Situation in den Ballungszentren, in Mittelgriechenland und auf der Peloponnes: Dort sinken die Temperaturen selbst in den frühen Morgenstunden nicht unter 30 Grad. Diese Kombination aus extremer Tageshitze und fehlender nächtlicher Abkühlung stellt vor allem für die Stadtbevölkerung eine erhebliche Belastung dar.
Auch in den News:
Notfallmaßnahmen in der Hauptstadt
Die Hauptstadt reagiert mit einem Bündel an Schutzmaßnahmen: Sieben klimatisierte Hallen stehen Bürger:innen als Zufluchtsorte zur Verfügung. Auch an herrenlose Tiere wurde gedacht – mehr als 130 Trinkstellen wurden in den Stadtteilen eingerichtet und werden von städtischen Mitarbeiter:innen sowie Freiwilligen kontinuierlich mit Wasser versorgt.
Ärzte appellieren: Ältere und Kranke besonders gefährdet
Mediziner:innen raten dringend, die direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und sich an kühlen, schattigen Plätzen aufzuhalten. Schwere körperliche Arbeit, ausgedehnte Spaziergänge und Sport in der Sonne sollten unbedingt vermieden werden. Leichte Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille bieten zusätzlichen Schutz. Besonders wichtig: ausreichend Wasser und alkoholfreie Getränke sowie leichte Mahlzeiten mit Obst und Gemüse. Ältere Menschen und chronisch Kranke sollten besonders auf ausreichenden Hitzeschutz achten, betonen Ärzt:innen im griechischen Rundfunk.
Waldbrandgefahr steigt dramatisch
Die anhaltende Trockenheit in Verbindung mit starken Winden lässt zudem die Waldbrandgefahr in weiten Landesteilen gefährlich ansteigen. Die Behörden warnen eindringlich vor Bränden, die durch Unachtsamkeit entstehen könnten. Erst vor wenigen Wochen tobten in Griechenland die Flammen – riesige Flächen wurden vernichtet.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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