Hessen
Drei Tote nach Unfall auf der A3 - Auto auf Gegenfahrbahn geschleudert
Aktualisiert:
von dpaEine Polizeisprecherin bestätigte, dass ein Wagen beim Unfall in den Gegenverkehr geschleudert wurde. (Symbolbild)
Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 zwischen Offenbacher Kreuz und Frankfurt-Süd gibt es drei Tote. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein Auto in den Gegenverkehr geschleudert.
Das Wichtigste in Kürze
Bei einem Unfall auf der A3 zwischen Offenbacher Kreuz und Frankfurt-Süd sind drei Menschen ums Leben gekommen.
Nach einem Überholmanöver wurde ein Auto in den Gegenverkehr geschleudert - und kollidierte mit zwei weiteren Autos.
Es gibt zudem zwei Leichtverletzte, der 25-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt.
Drei Menschen sind bei einem schweren Unfall auf der A3 zwischen Offenbacher Kreuz und Frankfurt-Süd ums Leben gekommen. Eine junge Frau und ein junger Mann seien vor Ort gestorben, ein 38 Jahre alter Autofahrer starb später im Krankenhaus, teilte die Polizei mit. Zudem seien zwei Autoinsassen leicht verletzt worden.
Wie kam es zu dem Unfall? Laut den Angaben überholte ein 25-jähriger Fahrer kurz hinter der Anschlussstelle Frankfurt-Süd in Fahrtrichtung Würzburg rechts ein Auto eines 38-Jährigen, welches sich auf der äußerst linken Fahrspur befand. Als er daraufhin wieder zurück auf die linke Fahrspur wechseln wollte, kollidierte er mit dem zuvor überholten Wagen.
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Durch den heftigen Zusammenstoß sei dieser durch die Luft auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden, sagte eine Polizeisprecherin. Dort sei er mit zwei Fahrzeugen zusammengestoßen, die in Fahrtrichtung Köln unterwegs waren.
Wagen wird über Mittelleitplanke geschleudert
In einem der beiden Fahrzeuge befanden sich ein 20-jähriger Mann sowie eine 21-jährige Frau, die noch am Unfallort ums Leben kamen. Der 38-jährige Fahrer des anderen Autos starb später im Krankenhaus aufgrund seiner schweren Verletzungen. Zwei Insassen eines Autos, die in Fahrtrichtung Köln unterwegs waren, wurden leicht verletzt und in eine Klinik gebracht. Sie waren mit ihrem Auto auf eines der Unfall-Fahrzeuge aufgefahren.
Der 25 Jahre alte Unfallverursacher sei nicht verletzt worden. Nach ersten Maßnahmen auf der Polizeiwache wurde er wieder entlassen. Insgesamt seien neun Fahrzeuge an dem Unfall in Fahrtrichtung Köln beteiligt gewesen. Zunächst hatte die Polizei von acht Fahrzeugen gesprochen. So seien einige Fahrzeuge durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt worden, hieß es.
Autobahn musste am Montagvormittag erneut gesperrt werden
Die Autobahn musste den Angaben zufolge in beide Fahrtrichtungen bis zum frühen Montagmorgen (8. September) komplett gesperrt werden. Auch ein Hubschrauber der Polizei sei für Übersichtsaufnahmen im Einsatz gewesen.
Ein Gutachter wurde zur Ermittlung der Sache beauftragt. Für die weiteren Ermittlungen musste die Unfallstelle am Montagvormittag erneut gesperrt werden.
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