1.200 Soldaten
Zweiter Soldatenaustausch zwischen Ukraine und Russland
Veröffentlicht:
von dpaRussland soll der Ukraine 6.000 Soldaten übergeben.
Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Vor dem Hintergrund der Friedensverhandlungen in Istanbul fand der zweite Soldatenaustausch zwischen der Ukraine und Russland statt.
Die Ukraine hat von Russland weitere 1.200 ihrer getöteten Soldaten zurückerhalten. Das teilte der für Kriegsgefangenenbelange zuständige Stab in Kiew mit. Die Übergabe sei unter Vermittlung des Internationalen Roten Kreuzes zustande gekommen.
Es ist die zweite Übergabe dieser Art in dieser Woche. Am Mittwoch hatte Kiew die sterblichen Überreste von 1.212 Soldaten erhalten und Moskau im Gegenzug 27 Tote übergeben. Bei Verhandlungen in Istanbul am 2. Juni war von insgesamt 6.000 Leichen ukrainischer Soldaten die Rede, die Russland an die Ukraine übergeben sollte.
Kein russischer Soldat zurückgegeben
Die russische Seite erhielt dieses Mal keine Toten zurück, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. "Russland erfüllt weiter die Vereinbarungen von Istanbul", wurde ein nicht genannter Sprecher zitiert. Details wurden nicht genannt. Seit Herbst 2023 ist nur die russische Armee vorgerückt, die abziehenden Ukrainer konnten oft ihre Toten nicht bergen. Deshalb sind mehr Leichen ukrainischer Soldaten in russischer Hand als umgekehrt.
Ursprünglich sollte der Tausch bereits am vergangenen Wochenende beginnen. Er scheiterte aber zunächst an einer fehlenden Abstimmung zwischen den Kriegsparteien. Die Ukraine wehrt sich seit mehr als drei Jahren gegen eine russische Invasion.
Mehr News und Videos

Technik
WhatsApp verstärkt Kontosicherheit: Das ändert sich jetzt für Nutzer:innen

Rückschlag für Angehörige
Germanwings-Absturz vor Gericht: Erneuter Rückschlag für Angehörige

Auf dem Prüfstand
Glanz-Versprechen enttäuscht: Nur fünf Badreiniger überzeugen im Praxistest

Neuigkeiten
Diese Änderungen kommen im September

Erstmals seit über 600 Jahren
Norwegens neue Kronprinzessin: Das ist Ingrid Alexandra

Aus nach 140 Jahren
Halberstädter Würstchen - Traditionsbetrieb schließt endgültig

Morgens um 7 Uhr
Vor den Augen von Kindern: Intimer Vorfall am Stuttgarter Bahnhof beschäftigt die Polizei

Geduld gefragt
Zum Ferienende wird es voll: Diese Strecken sollten Autofahrer am Wochenende meiden

Kommt es zu Ausschreitungen?
Wahlsonntag unter Hochspannung: Sachsen-Anhalt setzt vermehrt Polizeikräfte ein

