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Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp übt Kritik am Plan der Linken: "Einfach enteignen, kann nicht sein"

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von Christopher Schmitt

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Wolfgang Grupp: Verblüffende Fakten über den Trigema-Patriarchen

Videoclip • 01:15 Min • Ab 12


Unternehmer und Trigema-Firmenpatriarch Wolfgang Grupp stellt sich gegen die Enteignungspläne der Linken in Berlin. Kritik formuliert er jedoch auch an großen Wohnungskonzernen.

Die Linke möchte in Berlin Wohnraum vergesellschaften und Kanzler Friedrich Merz (CDU) dies per Gesetz verhindern. Nun äußert sich auch der ehemalige Trigema-Chef Wolfgang Grupp zur Debatte. "Wohnungsunternehmen einfach zu enteignen, kann nicht sein", kritisierte der 84-Jährige die Pläne der Linken in der "Bild"-Zeitung. "In einer Marktwirtschaft kann man niemanden enteignen, nur weil sein Unternehmen gut läuft."

Allerdings fordert Grupp, dessen Tochter Bonita und Sohn Wolfgang Grupp junior mittlerweile die Textilfirma Trigema leiten, dem Bericht zufolge auch mehr Verantwortung sowie Haftung bei den großen Wohnungsgesellschaften. "Die müssen geradestehen für das, was sie tun." Die Kosten-Grenze ist für den Unternehmer nicht nach oben offen. "Beim Wohnungsbau und bei den Mieten kann nicht alles immer teurer werden. Es muss gerecht sein", so Grupp.

Der Unternehmer äußert sich immer wieder zu gesellschaftsrelevanten Themen. So vertrat Grupp bereits deutliche Positionen zur Rente oder zu KI-Einsatz bei Trigema.

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Nachdem die Linke in Berlin als Siegerin aus der Abgeordnetenwahl hervorgegangen ist, betonte Spitzenkandidatin und Bürgermeisterinnen-Anwärterin Elif Eralp erneut die Bedeutung des Themas. Bei möglichen Koalitionsverhandlungen sieht sie die Vergesellschaftung von Wohnungen großer Konzerne gegen Entschädigung als zentralen Punkt.

Insgesamt verdoppelte die Linke mit 25,7 Prozent ihr Ergebnis bei den letzten Wahlen 2023 und wurde stärkste Kraft vor der CDU (18,8 Prozent) und der AfD (16,3 Prozent). Eralp hofft auf einen Einzug ins Rote Rathaus.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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