Tarifkonflikt in Bayern
Warnstreik in Regensburg, Landshut und Passau: Busverkehr eingeschränkt
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von Josefine EnkeDie Warnstreiks im Nahverkehr treffen heute Regensburg, Passau und Landshut. (Archivbild)
Bild: Stefan Puchner/dpa
Bei Schnee und Matsch auf den Straßen streiken in Ostbayern die Busfahrer. In Landshut, Passau und Regensburg stehen die meisten Busse still.
Regionalbuslinien nicht betroffen
Warnstreiks im Nahverkehr haben in Regensburg, Passau und Landshut weite Teile des öffentlichen Personennahverkehrs lahmgelegt. Allein in Regensburg hätten sich rund 100 Busfahrer an dem vorübergehenden Ausstand beteiligt, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi der Deutschen Presse-Agentur.
Der Warnstreik soll den ganzen Tag über andauern. Die betroffenen Verkehrsbetriebe warnten auf ihren Internetseiten die Fahrgäste, dass mit Ausnahme weniger, durch private Auftragnehmer betriebener Linien keine Busse fahren könnten und rieten dazu, alternative Verkehrsmittel zu nutzen. Allerdings erschwerte das Winterwetter auch den Autoverkehr örtlich. Nicht betroffen von dem Warnstreik waren die Regionalbuslinien.
In Regensburg ist es schon der zweite Streiktag. Bereits am Donnerstag hatte es laut einem Sprecher der Stadtwerke erhebliche Ausfälle gegeben. Betroffen vom Ausstand sind die Busse der Stadtwerke, auch Schulbus-, die Campus- sowie Express-Buslinien. Einzelne Stadtbusse, die von privaten Busunternehmen betrieben werden, können erneut unterwegs sein. Regionalbusse sind nicht betroffen.
Nur eine Linie in Landshut
In Passau gibt es einen stark eingeschränkten Streikfahrplan. Laut Stadtwerken fällt ein Großteil der Fahrten aus. Es komme zu erheblichen Einschränkungen.
In Landshut gehen die Stadtwerke davon aus, "dass am Freitag keine Busse im Liniensystem der Stadtwerke Landshut fahren werden", wie sie auf ihrer Seite schreiben.
Ringen um Gehaltsplus
Verdi will für die rund 9.000 Branchenbeschäftigten in Bayern unter anderem rund 670 Euro mehr pro Monat sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Der Kommunale Arbeitgeberverband kritisierte die Arbeitsniederlegungen: Die Forderungen der Gewerkschaft seien nicht erfüllbar.
"Daran können auch die derzeitigen Streiks nichts ändern. Sie belasten daher die Bevölkerung zu Unrecht", teilte der Verband mit. Zudem würden die Kostensteigerungen durch höhere Löhne "zwangsläufig zu höheren Fahrpreisen und einer Reduzierung des Verkehrsangebots führen".
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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