Streik in Oberfranken
Warnstreik in Bamberg: Faschingsumzug bremst Notfahrplan-Busse
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von Josefine EnkeFür die Buslinien 935 bis 938 haben die Bamberger Stadtwerke einen Notfahrplan eingerichtet, der vom ZOB im Stundentakt starten soll. (Archivbild)
Bild: Sven Hoppe/dpa
Die Warnstreiks gehen in eine weitere Runde. Diesmal ist Bamberg betroffen. Wie sind die Aussichten?
Warnstreik im ÖPNV geht in Bamberg weiter
Der Warnstreik im bayerischen Nahverkehr geht nun in Bamberg weiter. Seit 6.00 Uhr am Dienstag blieben die Busse in der oberfränkischen Stadt im Depot, sagte ein Sprecher der Stadtwerke. Diese hätten einen Notfallfahrplan mit einem privaten Busunternehmen eingerichtet. Weitere Aktionen in anderen Städten gelten als wahrscheinlich. Die Gewerkschaft Verdi will dann rechtzeitig informieren.
Ende vergangener Woche war die zweite Runde der Tarifverhandlungen für den bayerischen Nahverkehr ohne Ergebnis geendet. Bis zum nächsten Verhandlungstermin am 9. März beabsichtigt Verdi, die Warnstreiks auszuweiten. In Bamberg sind am Dienstag und Mittwoch die Beschäftigten aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.
Faschingsumzug bremst Busverkehr komplett aus
Für die Buslinien 935 bis 938 haben die Stadtwerke einen Notfahrplan eingerichtet, der vom ZOB im Stundentakt starten soll. Dieser laufe stabil, sagte ein Sprecher der Stadtwerke am Morgen. Allerdings müssten Fahrgäste mehr Zeit einplanen. Die Busse seien vor allem für diejenigen gedacht, die nicht auf andere Weise zur Arbeit oder zur Universität gelangen könnten.
Schwierig wird es am Nachmittag, wenn der Faschingsumzug durch die Stadt zieht: Zwischen 13.00 und 16.00 Uhr ruht der Busverkehr deshalb komplett. Am Mittwoch fahren die Ersatzbusse dann durchgängig zwischen 6.00 und 20.00 Uhr im Stundentakt.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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