Reisen und Verkehr
Ferienende in Bayern: Hier kommt es zu Staus und Verzögerungen
Veröffentlicht:
von Magdalena FürstAuf einer Autobahn stehen Fahrzeuge in beiden Richtungen im Stau.
Bild: Matthias Balk/dpa
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Der ADAC Südbayern gibt einen Überblick über die zu erwartenden Staus und hat eine schlechte Nachricht für alle, die sie vermeiden wollen.
Stau und Verzögerungen auf Bayerns Straßen
Am Wochenende dürfte es auf den bayerischen Fernstraßen voll werden. Der ADAC Südbayern gibt einen Überblick, was zu erwarten ist.
Wann und warum staut es sich?
Vor allem am Samstag und Sonntag tagsüber erwartet der Verkehrsclub den Reisehöhepunkt. Entscheidender Treiber ist das Ende der Ferien, nicht nur in Bayern, sondern auch in anderen Bundesländern wie Thüringen und Sachsen. Auch die Olympischen Winterspiele in Italien gehen zu Ende und können für zusätzlichen Rückreiseverkehr sorgen. Reiseströme werde das nicht verursachen, könne sich aber durchaus im Verkehrsaufkommen bemerkbar machen, heißt es vom ADAC Südbayern.
Wo staut es sich?
Besonders betroffene Strecken sind demnach der Fernpass in Richtung Füssen und Garmisch, die A7 Füssen Richtung Ulm, die A95 Garmisch-München, die A8 Salzburg-München sowie die Inntalautobahn ab Innsbruck und vor allem bei der Einreise am Grenzübergang Kiefersfelden.
Die bundesweite Stauprognose des ADAC nennt zudem auch andere Teile der A8, die A96 München-Lindau und die A99 Autobahnring München. Zudem bleibe die Verkehrslage auch im Ausland wegen zahlreicher Baustellen angespannt. In Österreich sind demnach besonders die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn betroffen, in der Schweiz die A1 zwischen Bern und Zürich, die Gotthardroute A2 sowie die A3 von Basel Richtung Zürich. In Italien betrifft dies vor allem die Brennerautobahn A22 sowie wichtige Zufahrtsstraßen in die Südtiroler Täler.
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Welche Rolle spielt das Wetter?
Vor allem in höheren Lagen ist winterliches Wetter möglich. Das kann den Verkehr behindern. Allerdings kann das erwartete mäßige Wetter laut ADAC Südbayern auch für Entlastung sorgen - schlicht, weil es weniger Tagesausflügler auf die Straßen lockt.
Was kann man tun, um dem Stau zu entgehen?
Eher wenig. "Wer auf die Rückreise am Wochenende angewiesen ist, kann nur mehr Zeit einplanen und Geduld mitbringen", heißt es vom ADAC Südbayern. Vom Umfahren der Staus auf Schleichwegen rät der Verkehrsclub zudem ab. In der Regel bringe dies keine Zeitersparnis und sei teilweise auch nicht erlaubt. Selbst eine späte Rückreise am Montag ist problematisch: Dann gebe es zwar weniger Reiseverkehr, dafür aber mehr Lkw auf den Autobahnen.
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145.622 Kilometer: Mehr Staus auf Bayerns Autobahnen
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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