Auf Baustelle
Brandattacke auf Rohde & Schwarz: LKA vermutet Anschlagsversuch auf Rüstungsfirma in München
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Anschlagsversuch auf Münchner Rüstungsunternehmen
Videoclip • 55 Sek • Ab 12
Mehrere Brandsätze wurden in der Nacht auf Donnerstag (3. September) auf eine Baustelle in München geworfen. Das LKA vermutet einen Anschlagsversuch auf ein Rüstungsunternehmen.
Auf eine Baustelle in München wurde in der Nacht auf Donnerstag (3. September) eine Brandattacke verübt, zwei Menschen wurden festgenommen. Es handelt sich um eine 28-jährige Frau sowie einen 38-jährigen Mann. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) glaubt, dass es sich um einen Anschlagsversuch gegen ein Rüstungsunternehmen handelt. Laut einem LKA-Sprecher werde wegen eines politischen Hintergrunds ermittelt.
Informationen der "Bild" zufolge handelt es sich bei der Firma um den Rüstungskonzern Rohde & Schwarz. Der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet, das Unternehmensgelände sei nicht betroffen.
Auch in den News:
Polizei: Kein größerer Schaden
Ein Brandsatz hatte ein Feuer ausgelöst, laut einem Polizeisprecher ist allerdings kein größerer Schaden entstanden. Einem Zeugen zufolge wurden in der Nacht aus einem Auto heraus die Brandsätze geworfen. Im Anschluss informierte er die Polizei. Die Festnahme der beiden Verdächtigen erfolgte dann an einer Tankstelle.
Verwendete Quellen:
BR: "Brandattacke bei Rohde & Schwarz: LKA vermutet Anschlagsversuch"
Bild: "LKA vermutet Anschlag! Rüstungsfirma in München angegriffen"
Nachrichtenagentur dpa
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