Mögliche Noroviren

Rückruf bei Kaufland: Tiefkühl-Erdbeeren nicht verzehren

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von Anne Funk

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Lebensmittel- und Produkt-Rückrufe: Diese Rechte haben Verbraucher

Videoclip • 01:07 Min • Ab 12


Vorsicht bei Tiefkühl-Erdbeeren: Wegen möglicher Noroviren wird ein Produkt der Eigenmarke von Kaufland zurückgerufen.

Die Supermarktkette Kaufland hat einen Rückruf für tiefgefrorene Erdbeeren ihrer Eigenmarke K-Classic gestartet. Grund ist der Verdacht auf eine Belastung mit Noroviren, die erhebliche gesundheitliche Beschwerden auslösen können.

Betroffen sind 300-Gramm-Packungen der "K-Classic Erntefrische Erdbeeren tiefgefroren" mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 10.02.2028, 01.04.2028 und 22.04.2028 (GTIN 4337185826788).

Die kontaminierten Produkte wurden in zwölf Bundesländern verkauft: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

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Gesundheitsgefahr nicht zu unterschätzen

Noroviren können plötzliches Erbrechen und Durchfall auslösen. Besonders gefährdet sind kleine Kinder, Schwangere sowie ältere und kranke Menschen, bei denen eine Infektion schwerer verlaufen kann.

Die Viren verursachen akut beginnende Brechdurchfälle, die zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust führen können.

Kaufland hat das betroffene Produkt bereits aus dem Verkauf genommen. Kund:innen können die Packungen in allen Filialen zurückgeben und erhalten den Kaufpreis auch ohne Kassenbon erstattet.

Teil einer größeren Rückrufwelle

Der Rückruf reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein. Erst kürzlich hatte der Hersteller Jütro Tiefkühlkost bundesweit Bio-Beerenmischungen bei Aldi Süd, Aldi Nord, Netto Marken-Discount und Lidl wegen Noroviren-Verdachts zurückgerufen.

Verbraucherschützer:innen warnen generell davor, dass TK-Beeren mit Noro- oder Hepatitis-Viren belastet sein können, und empfehlen dringend, die gefrorenen Beeren vor dem Verzehr zu erhitzen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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