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Rückruf für Fleischwaren Wulff: Bei diesen Würsten droht Nierenversagen!

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

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Wurst-Rückruf: Hier droht Nierenversagen (22. Juni)

Videoclip • 01:20 Min • Ab 12


Der Landkreis Göttingen ruft verunreinigte Rohwürste des Herstellers Fleischwaren Wulff GmbH & Co. KG zurück. In den bundesweit vertriebenen Produkten seien Krankheitserreger gefunden worden, die zu Nierenversagen führen könnten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Landkreis Göttingen ruft verschiedene Rohwürste von Fleischwaren Wulff GmbH & Co. KG zurück.

  • Infolge von Laboranalysen sei eine mikrobiologische Verunreinigung in Form von STEC/VTEC-Erregern festgestellt worden.

  • Die Erreger können zu Durchfallerkrankungen und Nierenversagen führen, von einem Verzehr wird dringend abgeraten.

Bundesweit ruft der Landkreis Göttingen verschiedene Rohwürste des Herstellers Fleischwaren Wulff GmbH & Co. KG zurück. Das teilte die Online-Plattform "Lebensmittelwarnung.de" mit. Grund für den Rückruf sei eine mikrobiologische Verunreinigung in Form von STEC/VTEC-Erregern.

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Diese Rohwürste sollten nicht mehr verzehrt werden

Nach Informationen des Landes Göttingen vom Mittwoch (15. Juli) seien die folgenden Produkte möglicherweise kontaminiert:

  • Pfefferlinge 6x50 gr., Charge 621312

  • Schinken-Zwiebelmettwurst ca. 150g und 500g, Chargen 621302, 621303, 621304

  • Streichmettwurst grob o. Knob. Hörnchen 2xca. 300g, Charge 621303

  • Zwiebelmettwurst 100g, 250g und 500g Charge 621301, 621302,621301, 621302, 621303, 621304

  • Zwiebelmettwurst Stück, Charge 621301, 621302

Durchfall und Nierenversagen möglich

In einigen der oben genannten Produkte sei bei einer Labor-Analyse der gefährliche Krankheitserreger Shigatoxin-bildende Escherichia coli (EHEC) gefunden worden. Dieser könne zu einer Infektion mit STEC/VTEC führen, die nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) schwere gesundheitliche Folgen wie (blutigen) Durchfall oder sogar Nierenversagen haben kann. Die Mitteilung des Landes Göttingen warnt vor allem vor schweren Krankheitsverläufen bei Säuglingen, Kleinkindern, älteren Personen sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

Bei anhaltenden Symptomen sollten Betroffene demnach dringend ärztliche Hilfe aufsuchen. Auch Personen, die die Rohwürste verzehrt hätten und bisher keine Beschwerden aufweisen, sollten vorsorglich ein Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.


Diese Bundesländer sind betroffen

Die Fleischprodukte seien bundesweit in diesen 14 Bundesländern vertrieben worden:

  • Bayern

  • Berlin

  • Brandenburg

  • Bremen

  • Hamburg

  • Hessen

  • Mecklenburg-Vorpommern

  • Niedersachsen

  • Nordrhein-Westfalen

  • Rheinland-Pfalz

  • Sachsen

  • Sachsen-Anhalt

  • Schleswig-Holstein

  • Thüringen

Betroffen seien laut "Lebensmittelwarnung.de" Wulff-Würste mit dem Produktionsdatum vom 20. Mai und 29. Mai 2026. Vom Verzehr wird dringend abgeraten.


Verwendete Quellen:

Lebensmittelwarnung.de: "verschiedene Rohwürste"

Landkreis Göttingen: "Der Landkreis Göttingen ruft weitere Rohwürste der Fa. Fleischwaren Wulff GmbH & Co. zurück"

BfR: "STEC/EHEC-Infektionen durch Lebensmittel: Risiken erkennen und vorbeugen"

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