Luftverkehr gestört
Wieder Drohnenalarm an dänischem Flughafen: Was bisher bekannt ist
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von dpaAm Montagabend (22. September) wurden am Flughafen Kopenhagen bereits Drohnen gesichtet.
Bild: Steven Knap/Ritzau Scanpix Foto/AP/dpa
Zwei Tage nach den Drohnensichtungen am Flughafen Kopenhagen stören erneut Drohnen den dänischen Luftverkehr - an gleich mehreren Orten. Was bislang bekannt ist und welche Fragen noch offen sind.
Nur zwei Tage nach dem Drohnenalarm am Flughafen Kopenhagen hat ein ähnlicher Vorfall zur vorübergehenden Sperrung des Luftraums über einem weiteren dänischen Airport geführt. Auch über anderen dänischen Flughäfen wurden Drohnen gesichtet. Was ist über die jüngsten Vorfälle bekannt?
Was wir wissen
Die ersten Drohnen waren in Aalborg im Norden des Landes gegen 21:44 Uhr beobachtet worden. Die letzte Sichtung war in der Nacht gegen 0.54 Uhr. Anders als in Kopenhagen mussten nur vereinzelte Flüge gestrichen oder umgeleitet werden.
Kurz vor 22.00 Uhr folgten ähnliche Sichtungen in Esbjerg, Sønderborg und am Militärflugplatz Skrydstrup. Anders als in Aalborg mussten die Flughäfen dort ihren Flugbetrieb nicht einstellen. In Skrydstrup sind dänische Kampfjets stationiert. Die Drohnenaktivität in Aalborg ähnelt laut dem Chef der dänischen Reichspolizei, Thorkild Fogde, derjenigen in Kopenhagen. Es gebe ein ähnliches Muster: Die Drohnen seien gut sichtbar und mit eingeschaltetem Licht unterwegs gewesen. Die Reichspolizei schloss aus, dass es sich um private Modelle handelte. Eine Gefahr für Flugpassagiere und Menschen bestand nach Polizeiangaben nicht.
Was wir nicht wissen
Nach Angaben der Polizei ist es noch zu früh, um darüber zu spekulieren, welches Ziel die Drohnen verfolgten. Auch die genaue Anzahl und der Typ der Drohnen ist unbekannt. Die Polizei konnte am Donnerstagmorgen (25. September) noch nicht sagen, wer die Drohnen gesteuert habe und welches Motiv dahinterstecke. Nach jetzigem Stand können die Ermittler:innen noch nicht sagen, inwieweit die Vorfälle in Kopenhagen, Aalborg und den weiteren Orten in Verbindung gebracht werden können. Unklar ist auch, warum der Flughafen der Kleinstadt Billund in der Nacht auf Donnerstag kurzzeitig geschlossen werden musste. Dortige Meldungen von Drohnenaktivität wurden zunächst nicht bestätigt.
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