Am Montag
Wegen Selenskyj-Besuch: Polizei kündigt in Berlin hohe Einschränkungen an
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von dpa:newstime
Merz empfängt Selenskyj in Berlin
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Der ukrainische Präsident Selenskyj wird am Montag in Berlin von Kanzler Friedrich Merz empfangen. Die Polizei plant umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen - unter anderem soll das Regierungsviertel gemieden werden.
Das Wichtigste in Kürze
Selenskyj kommt am Montag in Berlin an.
Laut Polizei kann es zu hohen Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.
Konkrete Informationen bleiben aus Sicherheitsgründen unter Verschluss.
Die Berliner Polizei bereitet sich auf den Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Montag in Berlin vor. Details zum Einsatzplan, der Zahl der eingesetzten Kräfte und möglicher Verkehrsbeeinträchtigungen könnten zunächst nicht bekanntgegeben werden, sagte ein Polizeisprecher. Mehr Informationen werde es voraussichtlich erst zu Beginn des Einsatzes geben.
Regierungsviertel nach Möglichkeit umfahren
Selenskyj wird dem Bundespresseamt zufolge am Montag zunächst von Kanzler Friedrich Merz (CDU) zu deutsch-ukrainischen Wirtschaftsgesprächen empfangen. Danach schließt sich auf Einladung von Merz ein Treffen europäischer Regierungschef:innen mit Selenskyj im Kanzleramt an, an dem auch Vertreter:innen von EU und Nato teilnehmen.
Die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) empfiehlt den Menschen in Berlin, am Montag ganztägig das Regierungsviertel nach Möglichkeit zu umfahren. "Während der An- und Abreise der Staatsgäste werden weitere umfangreiche Sperrungen erwartet. Aus Sicherheitsgründen stehen keine detaillierten Informationen über Zeiträume und Umfang der Sperrungen zur Verfügung", teilte die VIZ mit.
Hohe Sicherheitsvorkehrungen bei vorherigem Selenskyj-Besuch
Zuletzt war Selenskyj im August in Berlin. Damals gab es hohe Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt. Die Polizei hatte die Visite tagsüber mit umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen begleitet. Im Regierungsviertel wurden Spezialeinheiten mit Scharfschütz:innen postiert, etwa auf dem Dach des Bundeskanzleramtes.
Auf der Spree waren Boote der Polizei unterwegs, Beamt:innen sicherten auf Jetski die Umgebung des Gebäudes. Unterstützt wurde die Berliner Polizei damals nach eigenen Angaben durch Einsatzkräfte aus Brandenburg, Thüringen, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie der Bundespolizei.
Straßen und Fußwege waren im gesamten Parlaments- und Regierungsviertel zeitweise gesperrt. Auch im S-Bahn- und U-Bahnverkehr waren Behinderungen angekündigt worden, etwa kurzfristige Ausfälle und Verzögerungen. Rund um den Hauptstadtflughafen BER war das ähnlich.
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