Diplomaten im Fadenkreuz?

Warschau ist alarmiert: Polens Ministerpräsident Tusk warnt nach Zug-Angriff vor Russland

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Trump und Putin telefonieren eine Stunde (9. September)

Videoclip • 40 Sek • Ab 12


Russische Drohnen attackieren einen Personenzug in der Ukraine – nahe der polnischen Grenze. Es wird darüber spekuliert, ob der Angriff einem Diplomaten-Zug galt.

Ein russischer Drohnenangriff auf einen Personenzug an der ukrainisch-polnischen Grenze hat international für Aufsehen gesorgt. Am Sonntag (13. September) wurde die Lokomotive eines regulären Zuges von Kiew nach Warschau beim Grenzbahnhof Jahodyn attackiert. Die Passagier:innen konnten rechtzeitig evakuiert werden, niemand kam zu Schaden.

Doch die ukrainische Eisenbahngesellschaft brachte am Sonntagabend eine brisante Vermutung ins Spiel: Kurz vor dem Angriff habe ein Diplomatenzug am Bahnhof gehalten, in dem sich Sicherheitsberater mehrerer EU-Mitglieder sowie prominente ehemalige Spitzenpolitiker:innen befanden – darunter der frühere britische Premierminister Boris Johnson. In einem weiteren Zug am Bahnhof soll sich der ehemalige CIA-Chef David Petraeus aufgehalten haben.

Die Bahngesellschaft hält es für "durchaus denkbar", dass die russische Drohne eigentlich den Diplomatenzug treffen sollte, der aufgrund ständiger Anpassungen wegen der Angriffsgefahr früher als geplant abgefahren war. Die Fahrpläne würden wegen des Kriegsgeschehens kontinuierlich geändert.

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Polens Ministerpräsident Donald Tusk zeigte sich alarmiert und warnte vor einer Eskalation. Er verwies darauf, dass Russland bereits versucht habe, Grenzübergänge in Moldawien lahmzulegen, und kündigte an, man müsse mit verstärkten russischen Aktionen in den kommenden Wochen und Monaten rechnen. Wegen der Angriffsgefahr stellten zwei polnische Grenzübergänge zeitweise den Betrieb ein und evakuierten mehrere hundert Menschen.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte Angriffe auf Eisenbahninfrastruktur in der Westukraine, die den Transport von Militärgütern aus europäischen Ländern gewährleisten würden. Die Attacken seien im Tagesverlauf fortgesetzt worden.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha forderte härtere Konsequenzen für Moskau und bezeichnete die Angriffe als "Putins Terror, der direkt an die Türen der EU und der NATO 'klopft'". Westliche Politiker:innen sind bei Reisen nach Kiew auf die Bahnverbindung von Polen angewiesen, da der Luftraum über der Ukraine gesperrt ist.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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