Kommunalwahl in Niedersachsen
CDU gewinnt Kreiswahlen in Niedersachsen – AfD legt stark zu
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von Claudia Scheele:newstime
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Die CDU bleibt bei den Kreiswahlen in Niedersachsen stärkste Kraft. Die AfD erreicht mit 15,9 Prozent ihr bisher bestes Kommunalwahlergebnis im Land.
Die CDU hat die Kommunalwahlen in Niedersachsen auf Kreisebene gewonnen. Nach dem vorläufigen Ergebnis des Wahlportals des Landes kommt sie auf 27,2 Prozent. Die SPD folgt mit 24,6 Prozent, die AfD erreicht 15,9 Prozent und landet damit auf dem dritten Platz.
Die Grünen kommen auf 14,1 Prozent, die Linke auf 6,0 Prozent und die FDP auf 3,7 Prozent. Die landesweiten Werte umfassen die Stimmen für Kreistage, Räte kreisfreier Städte sowie die Regionsversammlung der Region Hannover.
AfD erzielt bestes Kommunalergebnis
Im Vergleich zu den Kreiswahlen 2021 verliert die CDU deutlich. Damals hatte sie noch 31,7 Prozent erreicht, die SPD kam auf 30,0 Prozent. Die AfD konnte ihr Ergebnis dagegen von 4,6 auf 15,9 Prozent steigern und erzielt damit ihr bislang bestes Kommunalwahlergebnis in Niedersachsen.
Auch die Linke legt zu, während Grüne und FDP im Vergleich zu 2021 verlieren. Die Grünen lagen damals bei 15,9 Prozent, die FDP bei 6,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung stieg zugleich deutlich: 64,6 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab, fünf Jahre zuvor waren es 57,0 Prozent gewesen. Rund 6,3 Millionen Menschen waren diesmal wahlberechtigt.
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Wichtiger Test vor weiteren Wahlen
Bei den Kommunalwahlen ging es um insgesamt 29.501 Mandate in 2.182 kommunalen Vertretungen. Zusätzlich fanden 395 Direktwahlen statt, etwa für Bürgermeister:innen, Oberbürgermeister:innen, Landrät:innen und den Regionspräsidenten.
Die Wahl gilt auch als Stimmungstest vor der niedersächsischen Landtagswahl im kommenden Jahr. Bundespolitisch wird vor allem auf das Abschneiden der AfD geschaut. Erst eine Woche zuvor war sie bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit knapp 44 Prozent stärkste Kraft geworden.
Schon am kommenden Sonntag folgen die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zum Landtag in Mecklenburg-Vorpommern. Auch dort dürfte das Verhältnis zwischen AfD, CDU und SPD besonders genau beobachtet werden.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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