Knappes Ergebnis

Wahl in Baden-Württemberg: Merz fordert "Balance" zwischen CDU und Grünen

Aktualisiert:

von Emre Bölükbasi

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Die Union verpasst im Südwesten trotz starker Aufholjagd den ersten Platz. Der Bundeskanzler zieht dennoch Konsequenzen aus dem Mandatsgleichstand.

Nach dem knappen Wahlausgang in Baden-Württemberg hat CDU-Chef Friedrich Merz zwar den Wahlsieg der Grünen anerkannt, gleichzeitig aber die identische Mandatsstärke beider Parteien betont.

Der Kanzler erklärte nach Beratungen der CDU-Führungsgremien in Berlin, die massiven Stimmengewinne seiner Partei und die Tatsache, dass CDU und Grüne über die gleiche Anzahl an Abgeordneten verfügen, müssten "in der Regierungspolitik und vorher in einem möglichen Koalitionsvertrag sich in einer Balance abbilden" - eine Anspielung auf mögliche Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und Union.


Keine Auswirkungen auf Bundeskoalition

Zur Frage, ob das Wahlergebnis Auswirkungen auf die große Koalition im Bund haben könnte, berichtete Merz von Gesprächen mit den SPD-Chef:innen Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Man sei sich darüber einig, "dass dieses Ergebnis keine Auswirkungen auf die Koalition hier in Berlin haben wird".

Die Grünen sicherten sich am Sonntag mit 30,2 Prozent hauchdünn den Spitzenplatz vor der CDU mit 29,7 Prozent. Beide Parteien entsenden jedoch jeweils 56 Abgeordnete ins neue Landesparlament. Die SPD erlitt mit nur 5,5 Prozent ein Debakel.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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