Nach Krebs-OP

Genesung macht Fortschritte: Papst kann Krankenhaus verlassen

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Krebsdiagnose bei Papst Leo bestätigt

Videoclip • 01:27 Min • Ab 12


Schon an diesem Samstag darf Papst Leo XIV. die Gemelli-Klinik verlassen und in den Vatikan zurückkehren. Wie es um seine Genesung steht und was die Ärzt:innen noch prüfen müssen.

Es geht ihm immer besser: Nur wenige Tage nach seiner Krebsoperation darf Papst Leo XIV. die Gemelli-Klinik schon wieder verlassen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche werde heute in den Vatikan zurückkehren und am Sonntag das Angelus-Gebet sprechen, teilte der Vatikan mit.

Leo war bei einer Operation der untere Lappen seines rechten Lungenflügels entfernt worden, in dem sich ein bösartiger Tumor befand.

Leo telefoniert mit Putin

Dass die Genesung des 71-Jährigen gut vorangeht, war schon in den vergangenen Tagen zu erkennen. Gestern hatte der Papst sogar schon mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und ihn zu einem Waffenstillstand in der Frontstadt Oleschky im Süden der Ukraine aufgefordert.

Im Gemelli-Krankenhaus zelebrierte das Oberhaupt der katholischen Kirche zusammen mit einigen Angestellt:innen zudem wieder eine Messe. In der Klinik im Nordwesten Roms gibt es einen eigenen Trakt für den Papst.

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Unklar, ob Leo nun krebsfrei ist

Damit Leo besser atmen kann, bekommt er inzwischen Physiotherapie. Ansonsten kann er dem Bulletin zufolge "seine normalen täglichen Aktivitäten völlig selbstständig ausführen".

Nach wie vor ist nicht klar, ob der Papst nach dem 90-minütigen Eingriff nun krebsfrei ist - oder ob es weitere Knoten im Lungenlappen gab und ob Lymphknoten befallen sind. Bei dem entfernten Knoten handelte es sich um ein sogenanntes Lungenadenokarzinom.

Laut Jürgen Behr vom Lehrstuhl für Klinische Pneumologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist der Verlust eines Lungenlappens für Patient:innen nicht dramatisch. Er gehe mit etwa 10 bis 20 Prozent Leistungsverlust der Lunge einher, was im Alltag oft kaum auffalle.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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