"Von Toilettensitzen geschnupft"
US-Gesundheitsminister Kennedy schockt mit Kokainbeichte
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
"Koks von Toilettenbrillen": Kennedy packt aus
Videoclip • 52 Sek • Ab 12
Robert F. Kennedy Jr. spricht offen wie nie über seine Drogenvergangenheit. Im einem Podcast erzählt der US-Gesundheitsminister von seiner frühen Heroinabhängigkeit, Kokainexzessen und wie er es geschafft hat, clean zu werden.
Das Wichtigste in Kürze
Robert F. Kennedy Jr. ist einer der umstrittensten Minister in Donald Trumps Kabinett.
Allen voran aufgrund seiner impfskeptischen Politik.
Jetzt sorgt er mit einem Interview für Aufsehen. Dort spricht der US-Gesundheitsminsiter schonungslos über seine frühere Drogensucht.
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat in einem Interview offen über seine langjährige Drogensucht gesprochen – und dabei eine drastische Szene geschildert, die selbst in den USA für Aufsehen sorgt. In dem Gespräch mit US-Komiker und YouTuber Theo Von erzählte Kennedy, er habe in seiner aktiven Zeit Kokain "sogar von Toilettensitzen geschnupft". Die Äußerung fällt in einer Unterhaltung, in der es sowohl um Drogen als auch um die Corona-Pandemie geht – und darum, wie eng beides in Kennedys Biografie miteinander verwoben ist.
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Kenndy war früher ein Junkie
Seine Drogenvergangenheit hatte Kennedy schon früher öffentlich gemacht. Bereits mit 29 Jahren wurde er wegen Heroinbesitzes verhaftet, soll zu diesem Zeitpunkt bereits 14 Jahre abhängig gewesen sein. 1983 folgte der Entzug, den er als Wendepunkt seines Lebens beschreibt. Seit über 40 Jahren ist Kennedy nach eigenen Angaben abstinent. Über die Bedeutung der Selbsthilfegruppen sagt er: "Ich weiß, dass diese Krankheit mich umbringen wird, wenn ich nichts dagegen tue, wenn ich mich nicht behandeln lasse – was für mich bedeutet, jeden Tag zu den Treffen zu gehen." In der Sendung betont er: "Für mich ging es also ums Überleben."
Kennedy zwingt Ministerium impfskeptischen Kurs auf
Heute steht Kennedy als Gesundheitsminister im Zentrum der US-Politik – und bleibt hoch umstritten. So hat er seit seiner Amtseinführung die finanzielle Förderung für die Forschung an mRNA-Impfstoffen massiv gekürzt - von einer halbe Milliarde US-Dollar war damals die Rede. Zudem tauschte er Mitglieder der Impfkommission aus und besetze die Posten neu mit Impfskeptikern. Schon vor seiner Ernennung sorgte er mit Attacken auf Impfstoffe und der Behauptung eines Zusammenhangs zwischen Vakzinen und Autismus für Empörung; diese These ist wissenschaftlich widerlegt.
Ein weiteres, bizarr anmutendes Kapitel in Kennedys Gesundheitsgeschichte: ein Hirnparasit. Medienberichten zufolge entdeckten Ärzte bei einer neurologischen Untersuchung eine Läsion in seinem Gehirn, die auf einen früheren Parasitenbefall zurückgeführt wurde. Kennedy beschrieb den Befund später sinngemäß so, dass ein Parasit sein Hirn befallen, dort Gewebe zerstört und den Körper schließlich wieder verlassen habe. Zwar habe der Fund damals Besorgnis ausgelöst, doch die Ärzte kamen demnach zu dem Schluss, dass der Parasit nicht mehr aktiv sei.
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Verwendete Quellen:
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Nachrichtenagentur dpa
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