Tausende Todesopfer

Trump verspricht protestierenden Iranern: "Hilfe ist unterwegs"

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von Christopher Schmitt

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Merz: Iran-Regime ist am Ende

Videoclip • 01:24 Min • Ab 12


Das Mullah-Regime geht brutal gegen die Massenproteste im Iran vor. Jetzt hat US-Präsident Donald Trump Hilfe angekündigt und fordert: "Übernehmt eure Institutionen."

US-Präsident Donald Trump hat den gegen das Mullah-Regime protestierenden Iraner:innen seine Unterstützung zugesichert. "Hilfe ist unterwegs", versprach der Republikaner auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social.

Wie diese Hilfe aussehen soll, bleibt vorerst unklar. "Iranische Patrioten, protestiert weiter - übernehmt eure Institutionen", richtete Trump einen Appell an diejenigen, die einen Sturz der Führung der Islamischen Republik herbeisehnen.

Die Protestierenden sollten die Namen der "Mörder und Missbraucher" speichern, denn diese würden einen "hohen Preis zahlen", schrieb der US-Präsident. Trump erklärte, er habe alle Treffen mit iranischen Regierungsvertretern abgesagt, bis die "sinnlose Tötung von Demonstranten" aufhöre. Sein Post endet mit "MIGA!!!" - offenbar eine Abkürzung für "Make Iran great again".

Berichte von 12.000 Toten

Laut Nachrichtenagentur Reuters hat ein iranischer Beamter mittlerweile bestätigt, es seien 2.000 Menschen, darunter auch Sicherheitskräfte, bei den Protesten ums Leben gekommen. Diese Zahl ist nur die offizielle Angabe. Die Menschenrechtsgruppe Iran Human Rights teilte am Montag (12. Januar) mit, Schätzungen gingen bis dahin von über 6.000 Toten aus. Einem Bericht des unabhängigen Nachrichtenportals "Iran International" zufolge wurden mittlerweile sogar 12.000 Menschen getötet.


Verwendete Quellen

Truth Social: Donald J. Trump

Nachrichtenagentur Reuters

Nachrichtenagentur dpa

t-online: "Möglicherweise 12.000 Menschen im Iran getötet"

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