Kampfsport an Trumps Geburtstag
Trump plant Mega-UFC-Event "Freedom 250" auf dem Rasen des Weißen Hauses
Veröffentlicht:
von Benedikt Rammer:newstime
Trump wütet wegen NATO-Absage
Videoclip • 31 Sek • Ab 12
US-Präsident Donald Trump richtet am 14. Juni das UFC-Event "Freedom 250" auf dem Südrasen des Weißen Hauses aus – und löst damit einen wahren Ticket-Ansturm aus. Während nur wenige Tausend VIP-Plätze heiß umkämpft sind, sollen 85.000 Fans bei einem Public Viewing in der Nähe des Weißen Hauses live dabei sein.
Das Wichtigste in Kürze
Donald Trump richtet am 14. Juni das UFC-Event "Freedom 250" auf dem Südrasen des Weißen Hauses aus.
Rund 5.000 VIP-Plätze sind stark umkämpft, während UFC-Chef Dana White 85.000 Freitickets für ein Public Viewing auf der Ellipse ankündigt.
Die Verteilung der VIP-Tickets dürfte zeigen, welche Personen und Gruppen besonders viel Einfluss im Trump-Umfeld haben.
Trump selbst schwärmt laut einem Bericht von "Axios" vom "heißesten Ticket, das ich je gesehen habe". Gemeint ist das Kampfsport-Event "UFC Freedom 250", das am 14. Juni – seinem Geburtstag und dem US-Flaggentag – auf dem Südrasen des Weißen Hauses stattfinden soll. Das Spektakel fällt außerdem in die heiße Phase vor den Feiern zum 250. Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli.
Das Besondere: Ausgerechnet der Amtssitz des Präsidenten wird zur Arena für das bekannte UFC-Achteck, das "Octagon". Während Trump gleichzeitig mit einem Krieg im Iran und steigenden Spritpreisen im eigenen Land zu tun hat, zeigt er sich laut "Axios" dennoch geradezu "giddy", also ausgelassen vorfreudig, über den glamourösen Kampfabend – trotz möglicher Kritik an den politischen Optiken.
Ticket-Ansturm auf Trumps Kampfsport-Event
Geplant sind rund 5.000 VIP-Sitze direkt rund um das Octagon auf dem Südrasen. Ein großer Teil dieser Plätze soll nach Angaben aus dem Umfeld des Weißen Hauses an Militärangehörige gehen. Damit bleiben nur "vielleicht ein paar Tausend" VIP-Tickets für gut vernetzte Gäste, und noch deutlich weniger Plätze direkt am Käfigrand.
Das sorgt für großen Andrang: Spendenorganisator:innen, Lobbyist:innen und republikanische Politiker:innen bombardieren das Weiße Haus und dessen Umfeld mit Anfragen, berichtet "Axios". Ein:e Spitzenlobbyist:in klagte, man sei "es leid, nach Karten gefragt zu werden". Eine Senator:in habe angefragt, mit der gesamten Familie teilnehmen zu dürfen, ein:e republikanische:r Fundraiser:in erhielt Dutzende Direktnachrichten in sozialen Netzwerken mit der Frage, wie man hineinkommt.
Trump selbst soll laut einer mit den Vorbereitungen vertrauten Person ebenfalls Ticket-Wünsche entgegennehmen. Ein:e Trump-Berater:in beschreibt die Planung mit den Worten: "Es ist alles sehr fluid", also noch im Fluss.
Auch in den News:
Wer bekommt die begehrten VIP-Sitze?
Noch ist offen, wie genau die VIP-Tickets verteilt werden. Insider:innen sagen laut Axios, die Entscheidung werde viel darüber verraten, "wer wirklich Einfluss im Trump-Netzwerk hat". Beobachter:innen gehen davon aus, dass große Spender:innen für Trumps Ballsaal-Projekt, sein verbündetes Super-PAC sowie sein Inaugurationskomitee sehr gute Chancen haben. Gleiches gilt wohl für enge Verbündete im Kongress und persönliche Freund:innen des Präsidenten.
Doch nicht alle, die versuchen, sich einen Platz zu sichern, werden Erfolg haben. Eine mit der Planung vertraute Person warnte laut "Axios", dass manche der eifrigsten Bewerber:innen am Ende leer ausgehen dürften. Der frühere Top-Berater des damaligen Innenministers Doug Burgum, Rob Lockwood, brachte die Lage in einer SMS an "Axios" auf den Punkt: Es "fühlt sich an, als wären die Leute bereit zu kämpfen, um sich einen Sitz zu sichern!"
Verwendete Quellen:
Axios: "D.C.'s hottest ticket: Trump's UFC fight night"
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