FDP-Politikerin
Strack-Zimmermann über Trump-Putin-Treffen: US-Präsident "weiß nicht, was er will"
Aktualisiert:
von Christopher SchmittMarie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich zum Treffen zwischen Trump und Putin geäußert.
Bild: IMAGO/Revierfoto
Die Ukraine und Europa bleiben beim Treffen zwischen Trump und Putin außen vor. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europäischen Parlaments, hält Frieden ohne Beteiligung Selenskyjs für unrealistisch.
Mit Skepsis blickt Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) dem Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin zum Ukraine-Krieg entgegen. Am Freitag (15. August) in Alaska sind weder der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj noch Vertreter:innen der EU eingeladen.
Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europäischen Parlaments erklärte gegenüber dem Fernsehsender Phoenix, die EU müsse anerkennen, dass "Europa keine militärische Stärke besitzt und insofern weder von Russland noch von Trump ernst genommen wird". Allerdings verspreche sie sich kein Ende des Krieges, ohne dass Kiew mit am Verhandlungstisch sitzt. "Ohne den Präsidenten der Ukraine ist das sowieso nicht möglich", so die FDP-Politikerin über das Fehlen Selenskyjs.
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Auf die Aussage des NATO-Chefs Mark Rutte im Vorfeld des Trump-Putin-Treffens, wonach Gespräche über territoriale Fragen im Rahmen von Friedensverhandlungen wohl unvermeidbar seien, habe sie überrascht reagiert. Allerdings komme es laut Strack-Zimmermann bei Verhandlungen immer zu einem "Geben und Nehmen". Europa müsse jedoch mehr Stärke demonstrieren, um seinerseits die ukrainische Position zu stärken, anstatt dem Kreml-Chef Zugeständnisse zu machen.
Laut der Abgeordneten des EU-Parlaments wisse man aktuell nur zwei Dinge: "Putin will die Ukraine vereinnahmen und wir wissen, dass Trump nicht wirklich weiß, was er will – er will Frieden, das ist eine gute Nachricht, aber der Weg dorthin wird so nie und nimmer bestritten werden", unterstrich Strack-Zimmermann gegenüber Phoenix.
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