Ordnungsgeld
Stören soll doppelt so teuer werden - Debatte im Bundestag
Aktualisiert:
von Christopher SchmittDie AfD-Fraktion erhält die meisten Ordnungsrufe im Bundestag. (Archivbild)
Bild: REUTERS
Schwarz-Rot will die Zügel bei Ordnungsrufen und -geld anziehen: Müssen Abgeordnete für wiederholtes Stören bald deutlich tiefer in die Tasche greifen? Sehen Sie die Debatte im Bundestag live auf Joyn.
Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD planen eine Neufassung der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestags - und neben der Kürzung der Kostenpauschale auch die Erhöhung der Ordnungsgelder für Abgeordnete.
Der schwarz-rote Gesetzesentwurf sieht vor, dass Abgeordnete, die während einer Rede dreimal zur Ordnung gerufen wurden, durch den Sitzungsleitenden Präsidenten respektive die Sitzungsleitende Präsidentin das Wort entzogen wird. Zum selben Verhandlungsgegenstand soll es dann auch nicht mehr erteilt werden.
Auch bei den Sanktionen sollen die Zügel angezogen werden: Für Abgeordnete, die innerhalb von drei Sitzungswochen dreimal zur Sache gerufen wurden, bedeutet der dritte Ordnungsruf eine Ordnungsstrafe von 2.000 Euro - eine Verdopplung des bisherigen Betrags. Im Wiederholungsfall könnte es doppelt so teuer werden, hier wollen Union und SPD eine Strafe von 4.000 Euro statt 2.000 Euro verhängen.
Am Freitag (12. September) wird der Gesetzesentwurf im Bundestag ab 11:20 Uhr diskutiert. Wie reagiert die Opposition?
Sehen Sie HIER die Diskussion aus dem Bundestag zum Ordnungsgeld im kostenlosen Joyn-Livestream:
Verwendete Quellen
Deutscher Bundestag: "Neufassung der Geschäftsordnung des Bundestages geplant"
Tagesschau: "Pöbeleien sollen stärker bestraft werden"
Mehr News

"Zu 100 Prozent"
Selenskyj: Dokument über Sicherheitsgarantien ist fertig

Wetterbedingt
Feinstaub-Alarm in Deutschland: Luftqualität deutlich verschlechtert

Extreme Temperaturen
Ausnahmezustand in den USA: Wintersturm sorgt für Strom- und Flugchaos

Nord- und Ostdeutschland
Schnee und Glatteis: Starke Einschränkungen im Berufsverkehr stehen bevor

In Abu Dhabi
Witkoff kündigt neue Ukraine-Gespräche für kommende Woche an

Trotz Minusgraden
Trumps Abschiebepolitik eskaliert: Landesweite Proteste gegen ICE-Razzien

Ukraine-Krieg
Berlin: Grünen-Chefin spricht ich für mehr Unterstützung für Kiew aus

Fachkräftemangel
CDU bringt Anspruch auf Teilzeit ins Wanken

Einheitlich in der EU
Führerschein umtauschen: Wichtige Frist ist abgelaufen
