Staatsanwaltschaft ermittelt

Steffen Krach streitet Vorwürfe ab: Berliner SPD soll Spende zurücküberwiesen haben

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von Christopher Schmitt

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Videoclip • 02:52 Min • Ab 12


Für die Berliner SPD kommen die Vorwürfe gegen Spitzenkandidat Steffen Krach vor der Abgeordnetenwahl zur Unzeit. Krach wehrt sich, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

In eineinhalb Wochen wählt die Hauptstadt. Die Berliner SPD ist nach dem Bekanntwerden von Ermittlungen gegen ihren Spitzenkandidaten Steffen Krach bemüht, reinen Tisch zu machen. Nach Angaben von Schatzmeister Fabian Fischer habe es "über den Jahreswechsel den Versuch einer Spende an die SPD Berlin in Höhe von 9.900 Euro" gegeben. Von Seiten Krachs sei "umgehend entschieden" worden, die Spende abzuweisen.

Einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) zufolge soll ein Unternehmer am vergangenen 29. Dezember 9.900 Euro auf das Konto der SPD Berlin überwiesen haben. Dies soll Krach dann am 7. Januar von der SPD-Landesgeschäftsführung erfahren und am Folgetag eine Rücküberweisung angeordnet haben. Demnach ging das Geld am 9. Januar zurück an den Spender. Die Angaben wurden von einem Sprecher der Berliner SPD bestätigt.

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Krach: Vorwürfe sind haltlos

Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Krach. Zu den konkreten Vorwürfen äußerte sie sich nicht. Es gelte die Unschuldsvermutung.

Krach beteuert, er habe "in keinster Weise irgendeine Summe von diesem Bieter, weder privat noch als SPD-Landesvorsitzender, jemals angenommen". Laut dem SPD-Spitzenkandidaten beziehe sich der Vorwurf, den er als haltlos bezeichnet, auf ein Vergabeverfahren zu einem Klinikverkauf in der Region Hannover. Dort ist er für den Wahlkampf von seinem Amt als Regionspräsident beurlaubt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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