Sachsen-Anhalt
SPD-Politiker Rüdiger Erben überraschend mit 58 Jahren gestorben
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von dpa:newstime
SPD-Politiker Erben überraschend gestorben
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Rüdiger Erben prägte die Innenpolitik in Sachsen-Anhalt über viele Jahre. Nun ist der SPD-Politiker mit 58 Jahren gestorben.
Innenexperte Rüdiger Erben (SPD) ist tot. Der parlamentarische Geschäftsführer der sachsen-anhaltischen SPD-Landtagsfraktion ist am Mittwoch (21. Januar) überraschend verstorben, wie ein Sprecher der Fraktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte. Erben wurde 58 Jahre alt.
Erben hat in Sachsen-Anhalt in der Kommunal- und in der Landespolitik in verschiedenen Ämtern seine Fußstapfen hinterlassen und sich dabei parteiübergreifend Respekt erworben. So war er von 2001 bis 2006 Landrat im damaligen Landkreis Weißenfels, anschließend war er fünf Jahre Staatssekretär im Innenministerium.
Ruf als Innenexperte erarbeitet
2011 wurde Erben Landtagsabgeordneter, seit 2016 war er parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion. In dieser Funktion arbeiten Politiker:innen eng mit dem Fraktionsvorsitzenden zusammen und bereiten etwa die Plenarsitzungen vor.
Erben hat sich einen Ruf als Innenexperte erarbeitet. Er kümmerte sich besonders um die Themen Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr. Zudem wirkte er im parlamentarischen Untersuchungsausschuss mit, der den Anschlag in Magdeburg aufarbeitet. Dort stellte er an die Zeug:innen immer wieder kritische Fragen, um Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen zu können.
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Erben war auch ehrenamtlich aktiv
Die Sozialdemokraten wollen am Samstag (24. Januar) ihre Landesliste für die Landtagswahl im September aufstellen. Erben war für Platz sieben vorgesehen. Welche Auswirkungen Erbens Tod auf den Prozess hat, war zunächst unklar.
Neben seiner politischen Arbeit engagierte sich Erben auch ehrenamtlich, unter anderem als Landesvorsitzender des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Er war verheiratet und hinterlässt zwei erwachsene Söhne.
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