Zum Tag des Vaterlandverteidigers

Putin: Atomwaffen haben oberste Priorität

Veröffentlicht:

von Joachim Vonderthann

Russlands Machthaber Putin hat in einer Rede die Bedeutung von Atomwaffen für die russischen Streitkräfte unterstrichen.

Bild: Maxim Shipenkov/Pool EPA/AP/dpa


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Russland feiert am heutigen Montag den Tag des Vaterlandsverteidigers. Machthaber Putin nutzt die Gelegenheit, um die Wichtigkeit des Atomwaffenarsenals zu untersteichen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kremlchef Wladimir Putin weist in einer Rede auf die Bedeutung von Atomwaffen für Russland hin.

  • Vor kurzem war der letzte große Absrüstungsvertrag mit den USA ausgelaufen.

  • Mit Blick auf den Krieg gegen die Ukraine gibt sich Russlands Machthaber betont zuversichtlich.

Kremlchef Wladimir Putin hat den Russen zum Tag des Vaterlandsverteidigers gratuliert und dabei die Bedeutung der Atomwaffen für die Sicherheit des Landes unterstrichen. "Die Entwicklung der nuklearen Triade bleibt eine unbedingte Priorität, da sie die Sicherheit Russlands gewährleistet und eine wirksame strategische Abschreckung und das Gleichgewicht der Kräfte in der Welt ermöglicht", sagte Putin in einer Videobotschaft an seine Landsleute an dem arbeitsfreien Feiertag.

Putin betont Wichtigkeit von Atomwaffen

Die Aussagen Putins sind auch vor dem Hintergrund des Auslaufens des letzten großen nuklearen Abrüstungsvertrags zwischen Russland und den Vereinigten Staaten zu sehen. Der bisherige Vertrag New Start war 2010 zwischen den USA und Russland geschlossen worden und lief am 5. Februar offiziell aus. Das Abkommen begrenzte die Zahl der strategischen Nuklearsprengköpfe auf 1.550 Stück für jede Seite, die Zahl der einsatzbereiten Abschussvorrichtungen auf 700. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump wollen zwar ein neues Atomabkommen, dieses soll jedoch China mit einbeziehen.

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Kremlmachthaber verteidigt Überfall auf die Ukraine

Putin sagte in seiner Rede weiter, dass andere Teilstreitkräfte ebenfalls entwickelt werden sollen. Ziel sei eine Verbesserung ihrer "Kampfbereitschaft, Mobilität und Fähigkeit, unter allen, auch den schwierigsten Bedingungen zu agieren".

Dabei würdigte Putin auch den Kampf der russischen Armee im Angriffskrieg gegen die Ukraine – und gedachte der Gefallenen. Zahlen zu den getöteten Soldaten in dem Krieg nennt er nicht. Vertreter "aller Völker unseres riesigen Landes" würden in der Ukraine die Interessen Russland vertreten, sagte er.

Putin kündigt weitere Aufrüstung an

Putin hatte den Überfall auf die Ukraine vor vier Jahren am 24. Februar 2022 befohlen. Einmal mehr zeigte sich der russische Präsident auch sicher, dass Russland in dem Krieg siegen werde. "Wir werden unsere umfangreichen Bemühungen zur Stärkung der Armee und der Marine unter Berücksichtigung der internationalen Lage fortsetzen", sagte er. Dabei sollten auch die in der Ukraine gesammelten Kriegserfahrungen genutzt werden.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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