"Eine Reihe von Ländern ist bereit"
Nukleare Hilfe für den Iran? Medwedew droht mit Aufrüstung Teherans
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von dpaDer russische Politiker Medwedew hat eine potenzielle nukleare Unterstützung des Iran angedeutet. (Archivbild)
Bild: Ekaterina Shtukina/Sputnik Pool/AP/dpa
Offiziell will auch Russland keine Atomwaffen im Iran. Deutet eine Äußerung von Ex-Präsident Medwedew eine Kehrtwende an? Zumindest belegt sie die Empörung in Moskau über das Vorgehen der USA.
Russland hat den US-Angriff auf iranische Atomanlagen scharf kritisiert. Als weiteren Beleg für Unmut in Moskau drohte Ex-Präsident Dmitri Medwedewdamit, dass Drittländer den Iran nuklear aufrüsten könnten. Trotz des US-Bombardements sei die iranische Atom-Infrastruktur nicht oder nur leicht beschädigt, schrieb der jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates im Netzwerk X.
"Die Anreicherung von nuklearem Material - und jetzt können wir es offen sagen, die künftige Herstellung von Nuklearwaffen - geht weiter", schrieb Medwedew. Er fügte die Drohung hinzu: "Eine Reihe von Ländern ist bereit, dem Iran direkt ihre eigenen Atomsprengköpfe zu liefern."
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Medwedew nannte keine bestimmten Länder. Seine Drohung deckt sich auch nicht mit der offiziellen russischen Haltung. Moskau verteidigt zwar eine friedliche Atomnutzung im Iran, ist aber gegen dessen atomare Bewaffnung. Medwedew galt zu seiner Zeit im Kreml 2008 bis 2021 als liberaler Hoffnungsträger. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine tut er sich aber öffentlich mit scharfmacherischen Äußerungen hervor.
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