Härtere Abschiebungspolitik
Nach Schüssen auf Nationalgardisten: US-Vize Vance will mehr Menschen "deportieren"
Veröffentlicht:
von dpaUS-Vizepräsident JD Vance will noch härter gegen Migrant:innen ohne Aufenthaltserlaubnis vorgehen.
Bild: AP
Der Vizepräsident hält eine noch härtere Migrationspolitik für eine "vollkommen angemessene Antwort" auf die Tat. Gleichzeitig holt er zur Kritik gegen die Medien aus.
US-Vizepräsident JD Vance hat angekündigt, nach den Schüssen auf zwei Nationalgardisten in Washington die Bemühungen der US-Regierung um Abschiebungen zu verstärken. "Zuerst werden wir den Schützen vor Gericht bringen und anschließend müssen wir unsere Anstrengungen verdoppeln, Leute ohne das Recht in unserem Land zu sein, zu deportieren", erklärte Vance auf der Plattform X.
Einige Stimmen in großen Medienhäusern meinten, dass die Einwanderungspolitik der USA zu harsch sei, so Vance weiter. "Der heutige Abend erinnert uns daran, warum sie damit falschliegen." Viele Wähler:innen würden nun nicht nur Worte, sondern Handeln verlangen, und das sei eine "vollkommen angemessene Antwort", schrieb der Vize von US-Präsident Donald Trump.
Am Mittwochnachmittag (26. November, Ortszeit) hatte ein Mann in der Nähe des Weißen Hauses das Feuer auf zwei Mitglieder der Nationalgarde eröffnet und sie lebensgefährlich verletzt. Der Schütze soll US-Behörden zufolge ein Ausländer sein, der 2021 aus Afghanistan in die USA einreiste.
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Neues Verfahren
Sparkassen-Kunden aufgepasst: App S-ID-Check verschwindet

Endlich Trendwende?
Dax knackt 25.000-Punkte-Schwelle – Iran-USA-Deal beflügelt Börse

Auffällige Colorways
WM-Stars tragen pinke Schuhe: Das steckt dahinter

Neue Studie
Russlands Kriegswirtschaft erschöpft - Einnahmen schwinden

Prozessende
Norwegen: Mette-Marits Sohn Marius muss vier Jahre ins Gefängnis

Mehr Geld im Ruhestand?
Standardrente erklärt: Was sie mit dem Rentenniveau zu tun hat

