Weißes Haus teilt mit
Minneapolis: FBI und Ministerium ermitteln nach tödlichen ICE-Schüssen
Veröffentlicht:
von dpaKaroline Leavitt.
Bild: Evan Vucci/AP
Die Aufklärung zu den tödlichen Schüssen läuft. Der Bundesstaat Minnesota will eingebunden sein. Das Weiße Haus macht erste Details bekannt, wer gerade ermittelt.
Die Ermittlungen zu den tödlichen Schüssen in Minneapolis führen laut Weißem Haus die Bundespolizei FBI und eine Strafverfolgungsbehörde innerhalb des US-Heimatschutzministeriums. FBI und die Behörde Homeland Security Investigations (HSI) befragen die Beamten, die an der "bedauerlichen Tragödie" beteiligt waren, wie Regierungssprecherin Karoline Leavitt vor Journalisten sagte.
Der Bundesstaat Minnesota, in dem Minneapolis im Norden der USA liegt, hatte die US-Regierung aufgefordert, ihm Zugang zu den Ermittlungen zu gewähren. Mit einer einstweiligen Verfügung eines Gerichts erwirkte der Bundesstaat, dass keine Beweismittel im Kontext der Schussabgabe unter Beteiligung von Bundesbeamten zerstört oder verändert werden.
US-Regierung spricht von Notwehr
Am Samstagmorgen (24. Januar) war der 37 Jahre alte US-Bürger Alex Pretti durch Schüsse bei dem Einsatz von Bundesbeamten gestorben. Die US-Regierung stelle die tödlichen Schüsse schnell als Selbstverteidigung dar. Videomaterial von dem Vorfall erweckt einen anderen Eindruck.
Regierungssprecherin Leavitt war darum bemüht zu betonen, dass Trump die Fakten der Untersuchung für sich sprechen lassen wolle. Auf die Frage von Journalisten, ob der Präsident der Bezeichnung "inländischer Terrorist" zustimme, die Vizestabschef Stephen Miller für den erschossenen Pretti genutzt hatte, antwortete Leavitt: Sie habe den Präsidenten Herrn Pretti nicht in dieser Weise charakterisieren hören. Trump hatte nach den Schüssen auf Truth Social betont, dass Pretti eine Waffe und zwei weitere geladene Magazine gehabt habe.
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