Besetzte Halbinsel
Militärflugzeug auf der Krim abgestürzt: Russisches Verteidigungsministerium spricht von 29 Toten
Aktualisiert:
von dpa:newstime
Vier Jahre Krieg in der Ukraine
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Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist ein Militärflieger abgestürzt. Moskaus Ermittlungen laufen auf Hochtouren – das ist der aktuelle Stand.
Nachdem ein russisches Militärflugzeug auf der von Moskau annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgestürzt ist, ermitteln die Behörden. Dem Ermittlungskomitee in Moskau zufolge seien sieben Besatzungsmitglieder sowie 23 Passagier:innen an Bord der Maschine gewesen. Zuvor hatte das Verteidigungsministerium von 29 Toten gesprochen. Eine technische Ursache habe den Absturz herbeigeführt, es sei keine Einwirkung von außen festgestellt worden.
In einem bergigen Waldgebiet in der Nähe des Dorfs Kuibyschewo im Bezirk Bachtschissarai sei das Flugzeug abgestürzt, teilte das Ermittlungskomitee mit. Der Absturzort befindet sich demnach unweit von Simferopol, der Hauptstadt der besetzten Krim.
In einem Strafverfahren werde wegen Verstößen gegen die Sicherheitsvorschriften beim Flugbetrieb oder bei der Vorbereitung des Flugs ermittelt. An der Aufklärung der Absturz-Ursache seien Militärermittler:innen sowie Kriminaltechniker:innen beteiligt.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums bestand am Dienstagabend (31. März) ab 18 Uhr Moskauer Zeit (17 Uhr MESZ) kein Kontakt mehr zu dem Flugzeug vom Typ An-26. Für Russlands Streitkräfte ist die Krim für den Angriffskrieg gegen die Ukraine von Bedeutung. Dem Militär dienen die Turboprop-Maschinen der Marke Antonow auch als Transportflugzeuge.
Seit 2014, nach der Abhaltung eines international nicht anerkannten Referendums, ist die ukrainische Halbinsel von Russland annektiert. Nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs griff Kiew immer wieder Ziele auf der Krim mit Drohnen an.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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