Mamdani will Trump anrufen

Kind saß im Auto: ICE-Beamter schießt auf Mann in New York

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von Christopher Schmitt

:newstime

USA: Drei Tote bei ICE-Einsätzen (15. Juli)

Videoclip • 01:41 Min • Ab 12


New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani will Donald Trump persönlich anrufen. In seiner Stadt hat ein ICE-Beamter auf einen Mann geschossen – im Beisein eines Kindes.

An diesem Nachmittag eskaliert die Szene in einem Wohnviertel New Yorks: Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE umzingeln ein Auto im Stadtteil Marble Hill, nahe der Insel Manhattan, um den Insassen festzunehmen – ein Beamter schießt auf ihn.

"Der Mann ist am Leben und befindet sich in einem örtlichen Krankenhaus", schrieb das US-Heimatschutzministerium auf der Plattform X. Was den Vorfall besonders aufwühlend macht: Auf dem Beifahrersitz saß ein fünfjähriges Kind. Es blieb nach aktuellem Kenntnisstand körperlich unverletzt.

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Angeschossener hatte angeblich Gang-Kontakte

Das Ministerium lieferte auch ein Profil des Mannes: Es handele sich um einen Staatsangehörigen der Dominikanischen Republik, der wegen schweren Diebstahls vorbestraft sei und unter anderem wegen Körperverletzung, Raub sowie Drogen- und Waffenbesitz bereits mehrfach in Kontakt mit der Justiz geraten sei. Darüber hinaus solle er Verbindungen zur Straßengang "Trinitarios" haben.

Im Dezember 2023 sei er von der New Yorker Polizei festgenommen, aufgrund dessen, was das Ministerium als "rücksichtslose Schutz-Politik der Demokraten" bezeichnete, aber wieder freigelassen worden.

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Mamdani: "Schafft ICE ab"

Bürgermeister Zohran Mamdani schlug scharfe Töne an. Er nannte den Vorfall "nicht zu rechtfertigen und außerordentlich ernst" und kündigte an, Präsident Donald Trump persönlich anzurufen, um ein sofortiges Ende aller ICE-Operationen in der Stadt zu fordern. Seine Erklärung schloss er mit einem unmissverständlichen Appell: "Schafft ICE ab."

Auch New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul schaltete sich ein und wandte sich nach eigenen Angaben sowohl an Trump als auch an Heimatschutzminister Markwayne Mullin mit der Forderung, ICE-Einsätze in New York zu stoppen. Zudem verlangte sie die vollständige Veröffentlichung aller Videoaufnahmen von den Body-Kameras der beteiligten Beamten.


Tödliche Schüsse: ICE-Einsätze in der Kritik

Der Vorfall reiht sich in eine Serie umstrittener ICE-Aktionen ein. Allein in diesem Jahr kam es in mehreren Bundesstaaten zu tödlichen Zwischenfällen bei Einsätzen der Behörde. Zu besonders heftigen Protesten hatte Anfang des Jahres ein Einsatz in Minnesota geführt, bei dem zwei US-Bürger durch Schüsse von Bundesbeamten ums Leben kamen. In beiden Fällen sprach die Regierung von einer Bedrohungslage – Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ließen daran jedoch erhebliche Zweifel aufkommen.

Trump hat den Kampf gegen sogenannte Sanctuary Cities wie New York, die nur eingeschränkt mit Bundesbehörden bei der Durchsetzung des Einwanderungsrechts kooperieren, zur Priorität erklärt – und ICE dabei als zentrales Instrument eingesetzt.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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