Mullah-Regime

Irans oberster Führer: Platz für Amerikaner "auf dem Grund der Gewässer"

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Trump misstraut Iran-Vorschlag (28. Februar)

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Für den obersten Führer des Iran sind die Atom- sowie Raketenkapazitäten des Landes ein nationales Gut. In Richtung der USA formuliert Modschtaba Chamenei eine deutliche Drohung.

Die Führung des Irans hat ihre Atom- und Raketenkapazitäten demonstrativ unter Schutz gestellt und zugleich die USA offen gewarnt. In einer Ansprache des neuen obersten Führers Modschtaba Chamenei, die im iranischen Fernsehen verlesen wurde, hieß es, rund 90 Millionen Iraner:innen im In- und Ausland betrachteten diese Waffen als nationales Gut und würden sie verteidigen wie die eigenen Landes-, See- und Luftgrenzen.

Chamenei hat dabei erneut scharfe Worte gegen die militärische Präsenz der USA im Nahen Osten gefunden. Zwei Monate nach dem, was er als den "größten Militärangriff" und die "Aggression der Weltbullys" bezeichnet hatte, beginne ein neues Kapitel für den Persischen Golf und die strategisch wichtige Straße von Hormus.

Die Islamische Republik teile ihr Schicksal mit den Anrainerstaaten der Region, während externe Mächte, die aus großer Entfernung eingriffen, dort keinen Platz hätten – außer, so Chamenei laut der verlesenen Rede, "auf dem Grund seiner Gewässer".

Keine öffentlichen Auftritte von Chamenei

Die Ansprache erfolgte anlässlich des iranischen Tags des Persischen Golfs, der jährlich am 30. April begangen wird. Auffällig ist jedoch, dass Chamenei seit seiner Ernennung vor knapp zwei Monaten nicht öffentlich aufgetreten ist. Nach Angaben der US-Regierung sei er verletzt, nähere Informationen dazu gebe es bislang nicht.

Parallel dazu stocken die diplomatischen Bemühungen zwischen Washington und Teheran. US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch (29. April), es habe zwar Fortschritte in den Gesprächen gegeben, ein Durchbruch stehe jedoch noch aus. Eine Einigung werde es aus Sicht der USA nur dann geben, wenn der Iran vollständig auf Atomwaffen verzichte. In Teheran hingegen wird das eigene Atom- und Raketenprogramm weiterhin als unverrückbarer Bestandteil nationaler Souveränität dargestellt – ein Konflikt, der die Spannungen in der Golfregion weiter anheizen dürfte.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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