Wie Maduro
Im grauen Nike-Trainingsanzug: Rubio sorgt auf Flug nach China für Wirbel
Veröffentlicht:
von Max Strumberger:newstime
Rubio stellt NATO-Nutzen infrage
Videoclip • 01:01 Min • Ab 12
US-Außenminister Marco Rubio sorgt auf dem Weg nach Peking für Wirbel. Denn statt wie sonst im Anzug reiste Rubio in einem Nike-Trainingsanzug. Das steckt hinter dem ungewöhnlichen Modestatement.
Das Wichtigste in Kürze
Statt steifem Diplomaten-Look tritt Marco Rubio in einem grauen Nike-Tech-Fleece die Reise nach China an.
Die Bilder aus der Air Force One verbreiten sich rasend schnell.
Dabei hätte der US-Außenminister eigentlich gar nicht in China einreisen dürfen.
US-Außenminister Marco Rubio hat auf dem Flug nach China für einen unerwarteten Auftritt gesorgt: Statt im Anzug erschien er an Bord der Air Force One in einem grauen Nike-Tech-Fleece-Trainingsanzug. Ein Foto, das Kommunikationschef Steven Cheung auf X veröffentlichte, zeigte Rubio mit Händen in den Taschen – und löste sofort eine Welle an Reaktionen in den sozialen Netzwerken aus.
Der Look ist alles andere als zufällig: Das Outfit ist als "Venezuela Nike Tech" bereits ein eigenes Meme, seit Venezuelas Präsident Nicolás Maduro Anfang 2026 in einem nahezu identischen Trainingsanzug fotografiert wurde. Nutzer auf X zogen prompt Parallelen und überschwemmten die Plattform mit Spott, Bildmontagen und Wortspielen. Rubio ist zuletzt ohnehin zu einer Art Internetfigur geworden. Videos, die ihn als DJ auf einer Familienhochzeit zeigen, hatten bereits zuvor viral die Runde gemacht – nun knüpft der überraschend lässige Auftritt im Regierungsjet an dieses Bild an.
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Rubio hätte eigentlich nicht in China einreisen dürfen
Es ist Rubios erste China-Reise, und sie ist politisch besonders bemerkenswert – eigentlich hätte er aufgrund von chinesischen Sanktionen gar nicht einreisen dürfen. Als Senator hatte Rubio sich lautstark für Menschenrechte in China eingesetzt, insbesondere für Uiguren und die Bewohner:innen von Hongkong. Daraufhin hat ihn Peking zweimal mit Sanktionen belegt, inklusive Einreiseverbot.
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Peking bedient sich sprachlichem Trick
Diplomat:innen zufolge fand China nach seiner Ernennung zum Außenminister jedoch einen ungewöhnlichen Ausweg: Die chinesische Übersetzung seines Namens wurde schlicht geändert – eine sprachliche Feinheit, die offenbar den Weg für Rubios Besuch freimachte. Die chinesische Botschaft erklärte, die Sanktionen hätten sich nur auf seine Worte und Taten als Senator bezogen – und blockierte seine Einreise nun nicht mehr.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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