Abgeordnetenwahl

Werner Graf will Rot-Rot-Grün in Berlin: Grünen-Kandidat schießt gegen CDU

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von Christopher Schmitt

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Wegner tritt nicht bei Berlin-Wahl an (10. Juli)

Videoclip • 02:52 Min • Ab 12


Die Hauptstadt steht im September vor der Wahl – Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf hat sich bereits entschieden: In Berlin favorisiert er eine Koalition mit Linken und SPD. An die CDU richtet er Vorwürfe.

Werner Graf lässt keinen Zweifel: Eine Koalition mit der CDU kommt für den Grünen-Spitzenkandidaten nicht infrage. Im Interview mit dem "Tagesspiegel" bekräftigte der 46-Jährige seine klare Präferenz für ein Bündnis mit SPD und Linken nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin am 20. September.

Seine Ablehnung der Christdemokraten begründet Graf mit mehreren Vorwürfen. Die CDU betreibe eine "Rückschrittspolitik", kritisierte er. Statt neue Radwege zu bauen, würde sie bestehende vernichten. Auch die geplante Verlängerung der Stadtautobahn A100 entspreche nicht der grünen Politik. Zusätzlich bemängelte Graf Kürzungen der aktuellen CDU-geführten Landesregierung in den Bereichen Kultur und Wissenschaft.

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Linke? CDU? AfD? Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze

Ein weiterer Konfliktpunkt ist die umstrittene Vergabe von Fördermitteln für Projekte gegen Antisemitismus. Die Grünen hatten CDU-Fraktionsmitgliedern vorgeworfen, unzulässigen Druck auf die Kulturverwaltung ausgeübt zu haben, um bestimmte Förderbescheide freizugeben. Der Landesrechnungshof hatte die Förderung von gut einem Dutzend Projekten als "evident rechtswidrig" bezeichnet.

Die Umfragen zur Berlin-Wahl zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze. Nach den jüngsten Daten des Instituts Forsa vom vergangenen Samstag (22. August) lag die Linke mit 22 Prozent vorn, gefolgt von CDU und AfD mit jeweils 18 Prozent. Die Grünen kamen auf 16 Prozent, die SPD auf zwölf Prozent. Zweierbündnisse sind damit rechnerisch nicht möglich. Denkbar wären eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD sowie eine aus Linken, Grünen und SPD.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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