Badeunfall

Eugenia Roccellas Mann tot geborgen – Italiens Ministerin wurde Zielscheibe auf Social Media

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

:newstime

So viele Badetote wie lange nicht mehr (13. Juli)

Videoclip • 01:39 Min • Ab 12


Italiens Familienministerin Eugenia Roccella hat traurige Gewissheit: Ihr Ehemann ist bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. Die Suche war nicht unumstritten.

Auf das bange Warten folgt traurige Gewissheit: Einsatzkräfte haben am Montagvormittag (3. August) die Leiche von Luigi Cavallari aus dem Vicosee nördlich von Rom geborgen. Der 84-Jährige war Ende Juni von einem Boot aus ins Wasser gesprungen und nie wieder aufgetaucht.

Seine Ehefrau, die 72-jährige Familienministerin Eugenia Roccella, befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks ebenfalls auf dem Boot. Nach der Bergung erklärte die Ministerin, für sie ende nun eine "Zeit des schmerzhaften Wartens". Sie dankte allen Einsatzkräften für die Suche nach "meinem geliebten Luigi".

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Aufwendige Suche mit Unterwasserfahrzeugen

Die Rettungsaktion gestaltete sich äußerst aufwendig: Verschiedenste Einsatzkräfte durchkämmten den See systematisch, setzten ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge mit Kamera- und Sonarsystemen ein. Trotz des massiven Aufgebots dauerte es mehrere Wochen, bis Cavallari gefunden wurde. Offenbar war er weit vom Ort seines Sprungs ins Wasser abgetrieben.

Aufgeheizte Reaktionen auf Social Media

Die umfangreiche Suchaktion löste in den sozialen Medien damals eine Welle kritischer und hasserfüllter Kommentare aus. Nutzer:innen warfen den Behörden vor, die Aktion sei unverhältnismäßig. Zugleich richteten sich persönliche Attacken gegen Roccella selbst.

Die Ministerin gehört der rechten Partei Fratelli d'Italia von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni an und gilt als umstrittene Figur in der italienischen Politik. Ihre ablehnende Haltung gegenüber gleichgeschlechtlichen Ehen und Abtreibungen macht sie zur Zielscheibe scharfer Kritik.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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