US-Administration
Chavez-DeRemer geht – Trump verliert dritte Ministerin in sieben Wochen
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
Trump entlässt Justizministerin Pam Bondi (3. April)
Videoclip • 01:03 Min • Ab 12
Erneuter Rückschlag für Trump: Arbeitsministerin Chavez-DeRemer verlässt die Regierung. Das ist der dritte Kabinettsabgang in wenigen Wochen – alle betreffen Frauen.
Das Wichtigste in Kürze
Die Trump-Regierung verliert erneut ein Kabinettsmitglied.
Diesmal trifft es die Arbeitsministerin – und es ist nicht die erste Politikerin.
Eine bemerkenswerte Serie von Abgängen in kurzer Zeit wirft Fragen auf.
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump verliert erneut eine Ministerin: Arbeitsministerin Lori Chavez-DeRemer scheidet aus dem Kabinett aus und wechselt in die Privatwirtschaft. Damit setzt sich eine bemerkenswerte Serie fort – innerhalb von nur sieben Wochen verlassen drei Frauen die Regierung.
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Vorwürfe belasten die Arbeitsministerin
Der Rücktritt kommt nicht überraschend. Chavez-DeRemer stand seit Monaten massiv unter Druck. Mehrere Untersuchungen werfen ihr mögliche Verstöße bei der Verwendung von Haushaltsmitteln sowie unangemessenes Verhalten im Amt vor, wie die "Washington Post" berichtete.
Besonders brisant: Aufsichtsbehörden prüfen Beschwerden über ein problematisches Arbeitsklima in ihrem Ministerium. Drei Mitarbeiterinnen schilderten laut "New York Times" und "New York Post" ein "feindliches Arbeitsumfeld" mit Vergeltungsmaßnahmen. Zusätzliche Brisanz erhielt der Fall durch Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens durch ihren Ehemann, der daraufhin aus dem Ministerium ausgeschlossen wurde. Chavez-DeRemer selbst wies alle Anschuldigungen zurück.
Auch in den News:
Ungewöhnliche Personalie mit kurzem Amtsantritt
Die 62-Jährige hatte das Amt erst im März 2025 übernommen. Zuvor vertrat sie den Bundesstaat Oregon im Kongress. Ihre Ernennung galt damals als überraschend, da sie im Vergleich zu vielen Republikaner:innen relativ gewerkschaftsfreundliche Positionen vertrat – eine Seltenheit in Trumps Kabinett.
Nun übernimmt ihr Stellvertreter Keith Sonderling kommissarisch die Geschäftsführung, wie Steven Cheung, Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, auf der Plattform X mitteilte.
Auffälliges Muster: Nur Frauen betroffen
Was besonders ins Auge sticht: In allen drei Fällen der jüngsten Kabinettsabgänge handelt es sich um Frauen. Anfang März hatte Trump seine umstrittene Heimatschutzministerin Kristi Noem entlassen. Anfang April musste Justizministerin Pam Bondi gehen, die wegen der Epstein-Affäre in die Kritik geraten war.
Die Häufung wirft Fragen auf über die Stabilität von Trumps Regierungsmannschaft – und über mögliche strukturelle Probleme im Umgang mit weiblichen Kabinettsmitgliedern in seiner Administration.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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