Dringender Appell
"Bedrohung ist existent": Bundeswehrgeneral warnt vor Putin-Übergriff auf NATO
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
Bundeswehr-General erwartet russischen Angriff auf NATO-Gebiet
Videoclip • 01:16 Min • Ab 12
Die NATO und Russland sind nach wie vor auf Konfrontationskurs. Einem Bundeswehrgeneral zufolge sind dabei russische Übergriffe auf NATO-Gebiete ganz und gar nicht ausgeschlossen.
Generalleutnant Joachim von Sandrart hat vor russischen Übergriffen auf NATO-Gebiete gewarnt. Die Bedrohung sei "existent", sagte der Bundeswehrgeneral gegenüber der Welt (1. Juli). "Und sie wächst mit jedem Tag", fügte er hinzu.
Von Sandrart, der die NATO-Truppen an der Grenze zu Russland und Belarus führt, warnte diesbezüglich vor einem "existenziellen Fehler": Russland dürfe nicht klein gehofft und gedacht werden. Es seien nämlich "längst nicht alle Kräfte Russlands in der Ukraine gebunden".
Sorge vor neuen russischen Ressourcen
Durch ein Umschalten vom Angriff in die Defensive in dem Kriegsland könne der Kreml "weitere Ressourcen frei machen". Das würde "für andere Flanken und Fronten automatisch die Bedrohung" erhöhen, resümierte er.
Vor diesem Hintergrund forderte der General: "Deswegen müssen wir dringend und konsequent nachlegen." Die Allianz müsse vorbereitet sein, "bevor Russland rekonstituiert ist".
Mehr News und Videos

Vermeintlich günstige Angebote
Stiftung Warentest warnt vor Fake-Klimaanlagen

Mehrere Menschen verletzt
Bodensee-Fähre kracht in Konstanz gegen Hafenmauer

In Boston verzockt
Deutsche-Finance-Fonds pleite: 1.200 Anleger müssen um ihr Geld bangen

:newstime-Interview
Waldbrände in Deutschland: Diese Regionen sind besonders gefährdet

Trauer in der Kletterszene
Rekord-Kletterer Whisenant stirbt nach Sturz in der Sierra Nevada

Reisehinweise angepasst
Beliebte Urlaubsregion in Kroatien brennt: Auswärtiges Amt warnt

Schwäbischer Familienbetrieb
Motorsägen-Hersteller Stihl baute einst diese überraschenden Produkte

Polizei ermittelt
Zweijähriger in Haldensleben ist plötzlich aus Kita verschwunden

Hitzesommer mit Folgen
Dürre am Rhein: Warum die Schifffahrt zum Erliegen droht
